Warum Vettel bittere Überholmanöver kassierte

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Warum Vettel bittere Überholmanöver kassierte
Warum Vettel bittere Überholmanöver kassierte

So hatte sich Sebastian Vettel den Großen Preis der Steiermark gewiss nicht vorgestellt.

Eigentlich hatte der viermalige Weltmeister in seinm Aston Martin bei den Trainingseinheiten am Freitag einen starken Eindruck hinterlassen, davon war im Qualifying und im Rennen aber nichts mehr zu sehen. In der Qualifikation enttäuschte der Deutsche mit Rang 14, im Rennen wurde es mit Platz zwölf nicht sonderlich besser. Nach zuletzt drei Umläufen mit Punktausbeute ging der 33-Jährige auf dem Red-Bull-Ring leer aus.

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Vettel konnte sich nicht aus eigener Kraft verbessern

Zunächst hatte alles ganz gut ausgesehen. Nach dem Start und der Kollision von Pierre Gasly und Charles Leclerc hatte sich der mit harten Reifen gestartete Deutsche um zwei Plätze verbessert. Als dann auch noch der Bolide von Daniel Ricciardo an Leistung verlor, ging es sogar noch einen Rang nach vorne. Sich aus eigener Kraft um einen Platz zu verbessern, gelang Vettel aber nicht einmal im Ansatz.

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"Jeder hatte mehr oder weniger dieselbe Pace, daher war es schwer etwas zu machen, von wo aus wir gestartet sind." (Rennkalender der Formel 1 2021)

Mit einer Einstoppstrategie und einem Stopp in der 27. Runde wurde Vettel von Aston Martin taktisch durch das Rennen geleitet. Zufrieden war der Deutsche damit aber nicht. "Wir waren die ganze Zeit im Verkehr und sind dann an die Box und waren wieder im Verkehr. Mal schauen, ob wir da etwas besser hätten machen können", kündigte er eine gründliche Aufarbeitung des Grand Prix an. Die Chance, seine frischen Pneus bei freier Fahrt so richtig ausnutzen zu können, bekam er in jedem Fall nicht.

Vettel musste sogar zwei bittere Überholmanöver hinnehmen: beide von Ex-Ferrari-Teamkollegen.

Leclerc und Räikkönen zogen vorbei

Erst zog Charles Leclerc in seinem roten Flitzer an ihm vorbei, dann war sogar Altmeister Kimi Räkkönen - bei dem sich der Hartreifen-Start von Platz 18 aus als richtige Wahl erwiesen hatte - mit seinem Alfa Romeo schneller. Eine Überraschung war dies für Vettel aber nicht. "Ich wusste, dass ich am Ende aufgefressen werde, weil mir die Reifen ausgingen. Charles und Kimi, da war nicht viel, was ich hätte tun können. Aus meiner Sicht war es ziemlich langweilig. Aus ihrer Sicht war es vielleicht anders, aber mir war klar, dass sie mich überholen." (Fahrerwertung der Formel 1)

Mit den eigentlich hohen Ansprüchen des viermaligen Weltmeisters haben Platzierungen irgendwo im Mittelfeld nichts zu tun.

Besser als für Vettel lief es für Teamkollege Lance Stroll, der es auf Platz 8 in die Punkte schaffte. Für Vettel einerseits ein Hoffnungsschimmer, dass in seinem Boliden mehr geht - der aber andererseits auch den Druck ehöht, das Potenzial besser auszuschöpfen.

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