Chaos-Training! Nicht nur Vettel und Schumacher fliegen ab

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Chaos-Training! Nicht nur Vettel und Schumacher fliegen ab
Chaos-Training! Nicht nur Vettel und Schumacher fliegen ab

Chaotischer Start ins erste Training zum Großen Preis von Frankreich!

Bei der von starkem Wind beeinträchtigten Morgen-Session gab es diverse Abflüge - unter anderem auch von den deutschen Piloten Mick Schumacher und Sebastian Vettel (Alles zur Formel 1).

Schumacher und Vettel verlieren die Kontrolle

Schumacher verlor schon im ersten Sektor seiner ersten Runde die Kontrolle über seinen Haas, es hob ihn aus Kurve 3 und er berührte die Mauer.

Vettel traf es dann in Kurve 11, er krachte mit seinem Aston Martin in die Mauer. Er konnte den Boliden neu starten, musste aber umgehend wieder in die Box.

In einem ersten Statement auf Twitter führte sein Team den Unfall auf die Witterung zurück: "Starker Wind heute da draußen. Vettel hat Kontakt mit der Mauer. Er geht in die Box zurück, damit das Team es sich näher anschaut." (Formel 1, Großer Preis von Frankreich: Das Rennen am Sonntag 15 Uhr im SPORT1-Liveticker)

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Bottas vor Hamilton und Verstappen

Neben Schumacher und Vettel hatten auch diverse andere Fahrer Probleme: Valtteri Bottas beschädigte den Frontflügel seines Mercedes bei einem Ritt über die Randsteine, auch Carlos Sainz und Yuki Tsunoda verließen unfreiwillig die Piste.

Der zuletzt viel kritisierte und angeblich gar von der Ausbootung bedrohte Bottas beendete das Training mit einer Rundenzeit von 1:33,448 am Ende trotzdem als Schnellster vor Weltmeister und Teamkollege Lewis Hamilton und WM-Leader Max Verstappen im Red Bull.

Vettel war in der Zeitenliste am Ende auf Rang 17 (1:35,665), Schumacher auf Platz 19 (1:37,329), diesmal einen Platz hinter Teamkollege Nikita Mazepin.

Haas-Teamchef Günther Steiner wies bei Servus TV allerdings auch darauf hin, dass Schumacher auch von einem Technikproblem gehandicappt war, es hätte "ein Problem bei der Programmierung der Hinterradbremse" gegeben: "Wir haben es noch nicht ganz verstanden und mussten ihn noch einmal hereinholen. Hoffentlich haben wir den kleinen Gremlin jetzt rausgekriegt." (Darum wurde Günther Steiner bei Netflix zur Kultfigur)

Schlägt Mercedes gegen Red Bull zurück?

Es muss sich zeigen, ob die Bestzeit von Mercedes Vorbote auf einen Gegenschlag im Titelduell mit Red Bull sind. Was den Silberpfeilen helfen dürfte: Magny-Cours ist ein konventioneller Kurs und keine Stadtpiste, die eher Red Bull entgegenkommt.

Und: In Frankreich greifen erstmals die von der FIA angekündigten schärferen Tests bei den "Flexi-Wings", die Red Bull bislang einen umstrittenen Vorteil verschafft haben.

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Mit Sportinformationsdienst (SID)

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