Vettel "spinnt im Moment ein bisschen herum"

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Sebastian Vettel leistet sich beim GP in Zandvoort einen Dreher. Der Deutsche kassiert Kritik für seine Einstellung.

Für Sebastian Vettel lief es in Zandvoort alles andre als optimal. (Bild: Reuters)
Für Sebastian Vettel lief es in Zandvoort alles andre als optimal. (Bild: Reuters)

Der GP in Zandvoort war für Sebastian Vettel ein Rennen zum Vergessen.

Der Aston-Martin-Pilot war von Startplatz 15 chancenlos, zudem leistete sich der viermalige Weltmeister auch noch einen Dreher. Am Ende kam der Heppenheimer auf Rang 13 noch hinter seinem Teamkollegen Lance Stroll ins Ziel.

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DTM-Fahrer Sheldon van der Linde nimmt Vettel trotz seines Fehlers in Schutz: "Bei ihm folgt Pech auf Pech. Aber du musst dich einfach fokussieren, dich resetten, wieder in deinen Rhythmus reinkommen. Wenn du ein gutes Ergebnis hast, dann folgen die anderen danach auch wieder", erklärte der südafrikanische Rennfahrer im AvD Motor & Sport Magazin auf SPORT1.

Und weiter: "Seine Performance bis jetzt im Gegensatz zu Stroll war auch ganz gut. Ich weiß aber auch nicht, ob Stroll wirklich der Fahrer zum Vergleichen ist." 

Vettel ist "wichtig für das ganze Team"

Vettel mache einen wirklich guten Job, um auch das Auto weiterzuentwickeln, betonte der 22-Jährige und fügte an: "Es ist wichtig für das ganze Team, einen Fahrer wie Sebastian zu haben, um alles zu entwickeln. Das ist auch der Grund, warum er den Vertrag bei Aston Martin unterschrieben hat. Das macht er ganz gut im Moment." 

Sein Bruder Kelvin gab zu, dass es einem Weltmeister wie Vettel natürlich keinen Spaß mache, im Mittelfeld mitzufahren. "Aber ich glaube, er sieht das große Bild am Ende des Tages. Das wird bei Aston Martin auch dauern. Das wird nicht von heute auf morgen passieren. Das ist klar", machte der DTM-Spitzenreiter deutlich.

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"Man sieht auch bei McLaren, wie lange es gedauert hat. Erst jetzt wird es dort langsam besser und besser. Auch mit dem neuen Reglement für nächstes Jahr haben sie (Aston Martin, Anm. d. Red) eine Chance, die ganze Entwicklung zu pushen. Hoffentlich haben sie dann nächstes Jahr die Möglichkeit, anzugreifen", so der 25-Jährige weiter.

Danner kritisiert Vettel

SPORT1-Experte Christian Danner hingegen fand deutliche Worte für Vettels Dreher: "Das war nicht sehr gut. Das hätte man sich sparen können. Es kann immer was schief gehen, aber das war nicht gut." 

Aber nicht nur die Leistung des Deutschen in Zandvoort kritisierte der ehemalige Formel-1-Fahrer. "Er spinnt im Moment ein bisschen herum mit Bienenhotel und dem Quatsch. Mir würde er besser gefallen, wenn er sich auf die Formel 1 konzentriert. Das ist der Job, den er zu erledigen hat. Davon lebt er. Das ist seine Sportart."

Fragen zu seiner Zukunft wich Vettel zuetzt aus. Stattdessen tritt er regelmäßig für den ultimativen Umweltschutz ein. In Spa kritisierte er etwa Fia-Rennleiter Michael Masi gleich doppelt: erst für den zu späten Abbruch im Qualifying, später für die zwei Mindestrunden im Rennen.

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