"Fabrik war oft leer": Vettels schwieriger Start bei Aston Martin

SPORT1
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"Fabrik war oft leer": Vettels schwieriger Start bei Aston Martin
"Fabrik war oft leer": Vettels schwieriger Start bei Aston Martin

Die neue Saison in der Formel 1 steht vor der Tür und Sebastian Vettel ist bereits im Angriffsmodus.

Trotz eines miserablen Jahrs bei Ferrari sieht sich der 33-Jährige immer noch als einer der besten Fahrer im Feld.

"Grundsätzlich fahre ich Rennen, um zu gewinnen, dafür gehe ich am Sonntag an den Start. Ich bin nach wie vor gut genug, um Rennen zu gewinnen und um die Meisterschaft zu fahren – vorausgesetzt das Paket stimmt", erklärte Vettel im Interview mit der Sport Bild vor dem Saisonauftakt am Wochenende in Bahrain. (Formel 1: Der Große Preis von Bahrain am Sonntag ab 17 Uhr im LIVETICKER)

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"Ich habe viel trainiert und fühle mich sehr fit. Ich habe die Zeit aber auch genutzt, um zu regenerieren und neue Energie zu tanken", fügte der viermalige Weltmeister an.

Vettel gibt Platz drei als Ziel aus

Zum Auftakt wäre ein Sieg des Heppenheimers jedoch eine große Überraschung. Bei Vettels neuem Team Aston Martin lief es bei den Testfahrten alles andere als gut. (Der Rennkalender der Formel 1)

Dennoch blickt Vettel positiv in die Zukunft und gibt hohe Ziele aus.

"Unser Team hat letztes Jahr Platz drei in der Teamwertung knapp verpasst. Ich hoffe, wir sind 2021 ähnlich stark oder sogar stärker", meinte der Deutsche zunächst. Wenig später konkretisierte er dann seinen Plan im ersten Jahr bei Aston Martin.

Vettels Ansage an die Konkurrenz: "Ziel ist, besser zu sein als im Jahr zuvor. Also Platz drei!"

Vettel sichert Schumacher Hilfe zu

Dabei berichtet der Pilot davon, dass seine Anfangszeit beim neuen Team für ihn durchaus schwer war.

"Sowohl ich als auch das Team mussten sich von Anfang an umstellen. Die Fabrik war oft fast leer, da viele von zu Hause arbeiten mussten", gab Vettel zu. Ein persönliches Kennenlernen wurde so also erschwert. "Ich nutze dann einfach die Vorteile der Digitalisierung. Online-Konferenzen ersetzen auch viel Reisestress", sieht es Vettel aber locker.

Neben der eigenen Leistung wird sich der Routinier vor allem die Auftritte von Mick Schumacher anschauen. Der Sohn von Michael Schumacher gibt in diesem Jahr sein Debüt in der Motorsport-Königsklasse für Haas F1.

Vettel will für den Neuling ein Mentor werden. Schumacher kann auf die Unterstützung seines Konkurrenten zählen. (Alles Wichtige zur Formel 1)

"Mick hat sich seinen Platz mehr als verdient. Auf der Strecke machen wir unser Ding, aber natürlich ist Mick für mich ein besonderer Gegner. Wir kennen uns schon lang und verstehen uns sehr gut. Es wird viel auf ihn einprasseln in diesem ersten Jahr. Ich werde ihm helfen, soweit ich kann."