Vettel witzelt über Teamchef: "Sollten ihn immer daheim lassen"

SPORT1
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Sebastian Vettel hat beim Großen Preis der Türkei sein erstes Podium der Saison eingefahren.

Bei der anschließenden Feier mit seinem Team fehlte jedoch jemand: Mattia Binotto.

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Vettel scherzt über Binotto-Abwesenheit

Der stark in die Kritik geratene Teamchef war nämlich nicht nach Istanbul gereist, sondern hatte das Rennen aus der Fabrik in Maranello verfolgt.

Hintergrund: Der Italiener wollte testen, ob er angesichts des immer voller werdenden Rennkalenders - kommende Saison sollen 23 Rennen stattfinden - auch aus der Ferne das Team leiten kann.

Auf die Abwesenheit seines Teamchefs angesprochen sagte Vettel: "Ich glaube, wir haben mehr Punkte gesammelt als bei jedem anderen Rennen in diesem Jahr - und das ausgerechnet, wenn Mattia nicht da ist!"

Tatsächlich sammelte Ferrari in der Türkei mehr Punkte, als an jedem anderen Rennwochenende in dieser Saison, nämlich 27 Punkte.

Vettel feiert erstes Podium der Saison

Vettel feierte zudem sein erstes Podium seit dem 27. Oktober 2019. Damals überquerte er in Mexiko als Zweiter die Ziellinie.

Durch seinen dritten Platz am Sonntag verbesserte Vettel seine Punktzahl von 18 auf 33 Punkte und schob sich an Daniil Kvyat vorbei auf Rang 13 der Fahrer-WM.

Der dementsprechend gut gelaunte viermalige Weltmeister scherzte: "Wenn wir im nächsten Rennen nicht mehr so viele Punkte holen, sollten wir darüber nachdenken, ihn immer zu Hause zu lassen", - und machte anschließend deutlich: "Im Ernst: Das hat damit natürlich nichts zu tun. An sowas glaube ich nicht."

So oder so bleiben Vettel nur noch maximal drei Rennen an der Seite von Teamchef Binotto. 2021 schlägt der Deutsche seine Zelte bei Aston Martin (derzeit Racing Point) auf.