Viel "grün", wenig Ogier: Rallye-WM startet in Monaco

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Viel "grün", wenig Ogier: Rallye-WM startet in Monaco
Viel "grün", wenig Ogier: Rallye-WM startet in Monaco

"Schneller" als die Formel 1: Die Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) startet am Donnerstag in Monte Carlo ihre neue Ära und leistet dabei auch ein Stück Pionierarbeit im Motorsport. Als erste Rennserie unter dem Dach des Automobil-Weltverbands FIA verwendet die WRC in der neuen Saison zu 100 Prozent nachhaltige Kraftstoffe - ein Schritt, den die Formel 1 erst für das Jahr 2026 plant.

Hybrid-Antriebe, die in der Königsklasse bereits seit 2014 verwendet werden, kommen in den Rallye-Autos indes erstmals zum Einsatz: Ein Elektromotor liefert zusätzliche 100 kW (134 PS), die Gesamtleistung der neuen Autos steigt damit auf mehr als 500 PS.

Mit dem Start der traditionsreichen Rallye Monte Carlo ändert sich ab Donnerstag aber auch am Steuer der Boliden Bedeutendes. Seriensieger Sebastien Ogier (38) verabschiedet sich nach dem achten WM-Titel in die Teilzeit, der Franzose geht für Toyota nur noch bei ausgewählte Rallyes an den Start. Bei den übrigen Events sitzt der Finne Esapekka Lappi (31) in Ogiers Boliden.

Die Favoriten auf den Titel sind damit andere: Vor allem seine Markenkollegen dürfen sich Hoffnungen machen, Vizeweltmeister Elfyn Evans (Wales/33) und der finnische Shootingstar Kalle Rovanperä (21). Im Hyundai sind Thierry Neuville (Belgien/33) und Ex-Weltmeister Ott Tänak (Estland/34) erprobte Siegfahrer.

M-Sport, das mit Ford an den Start geht, hofft dank des neuen Reglements auf mehr Siege als zuletzt. Aufmerksamkeit wird den Briten in Monte Carlo sicher sein: WRC-Rekordweltmeister Sebastien Loeb (47) gibt im Fürstentum ein Kurz-Comeback. Die Strecke wurde zur 90. Ausgabe der "Monte" großzügig verändert, auch der Servicepark liegt nun nicht mehr in Ogiers Heimatstadt Gap, sondern in Monaco.

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