Zu viele Bälle im Wasser: Golfer disqualifiziert

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Eddie Pepperell ist bei den Turkish Open disqualifiziert worden, weil er keine Bälle mehr zum Spielen hatte.

Der Engländer spielte auf der dritten Runde beim vierten Loch mehrere Bälle in ein Wasser-Hindernis. Als er keine Bälle mehr übrig hatte und sein Loch damit nicht beenden konnte, disqualifizierte ihn der Verband. Als offizielle Begründung nannte die PGA, dass er sein Loch nicht zu Ende spielen konnte - zu dem Zeitpunkt lag Peperell bei zwei Schlägen über Par. Außerdem droht ihm eine Strafe von der European Tour.


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"So etwas habe ich noch nie gesehen", sagte Martin Kaymer, der gemeinsam mit Pepperell auf einer Runde war. "Ich habe das nur im Fernsehen gesehen, bei 'Tin Cup'. So etwas habe ich zum ersten Mal live gesehen."

"Vier oder fünf Bälle" landen im Wasser

Laut dem Deutschen habe Pepperell vier oder fünf Bälle ins Wasser gespielt. Anschließend erklärte er, dass er keine Bälle mehr übrig habe. "Er hat nicht gefragt, ob er einen von mir oder George (George Coetzee, der ebenfalls zu dieser Zeit auf der Runde war, Anm. d. Red.) leihen könne. Es sah nicht so aus, als ob er noch spielen möchte."

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Wie Kaymer weiter erklärte, hätte der Engländer im Loch zuvor nicht mit einem Putter eingelocht, sondern mit einem sogenannten Wedge. "Da war einiges los", meinte Kaymer.

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