Der vielleicht beste Golfschlag aller Zeiten

Christian Paschwitz
·Lesedauer: 2 Min.

Jon Rahm glückt beim Training vor dem Auftakt des US Masters in Augusta ein Golf-Schlag wie vom anderen Stern. Die Fan-Gemeinde im Netz flippt aus.

Als würde ein Stein wie von Zauberhand übers Wasser flitschen, um dann nach einer gefühlten Ewigkeit im auserkorenen Ziel zu versinken...

Jon Rahm hat während einer Trainingsrunde vor dem Auftakt des US Masters am Donnerstag vielleicht einen der besten Golfschläge aller Zeiten zelebriert.

DAZN gratis testen und Sport-Highlights live & auf Abruf erleben

Ausgerechnet an seinem 26. Geburtstag ließ der spanische Golf-Profi am Dienstag den Ball an Loch Nummer 16 über den Teich springen, wie es in den Übungsrunden im Vorfeld des legendären Majors in Augusta seit jeher Tradition ist.

Lesen Sie auch: Beim Golfspielen erfährt Trump von seiner Niederlage

Golfball-Aufsetzer auf dem See - und dann...

Dreimal setzte der Ball dabei zunächst hart auf der Oberfläche auf - jedoch nicht nur, um an der gegenüberliegenden Seite bestenfalls in günstiger Position für einen sich anschließenden Schlag zu landen.

Vielmehr blieb der Ball in Bewegung, schlängelte sich in endlos erscheinenden Sekunden (genauer gesagt: 8) langsam über das Rasen-Grün - um schließlich unter Riesenjubel als bemerkenswertes Hole-in-One ins Loch zu fallen.

Rahms irre Leistung ließ die Golf-Fans in den sozialen Netzwerken ausflippen und ging binnen kürzester Zeit viral. Auf Twitter pries mancher den "womöglich größten Golfschlag, den Sie jemals sehen werden."

Lesen Sie auch: Das sind die bestbezahlten Sportler der Welt

Sportreporter Tyler Greever von WHAS-TV in Louisville, Kentucky, kam nicht umhin, den Zauberschlag ironisch als "eines der lächerlichsten Dinge, die ich je im Sport gesehen habe" zu nennen.

Schade nur, dass Rahm, dessen Landmann und Major-Gewinner Sergio Garcia in Augusta wegen eines positiven Corona-Tests fehlt, seine Heldentat vor Ort mehr oder weniger allein bejubeln musste - im Beisein nur weniger Mitgolfer und deren Caddies.

Denn: Wegen der Pandemie sind Zuschauer beim Masters nicht zugelassen.