Dramatisches Aus für Clemens - vier Matchdarts vergeben

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Was für ein Drama um Gabriel Clemens!

Der deutsche Hoffnungsträger musste sich bei der Darts-WM in London in der 1. Runde dem Niederländer Benito van de Pas mit 2:3 geschlagen geben. 

Clemens verspielte den Sieg leichtfertig. Im Entscheidungssatz lag der 36-Jährige bereits mit 2:0 in den Legs vorne, vergab allerdings gleich vier Matchdarts und wurde dafür bestraft. 

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Damit kommt es am Freitag auch nicht zum deutschen Duell mit Max Hopp. Deutschlands Topspieler ist aufgrund seiner Weltranglistenposition 24 in Runde zwei gesetzt, dort trifft er nun statt auf Clemens auf den siegreichen van de Pas.

Clemens hadert mit Doppelquote

"Das ganze Spiel war eine Enttäuschung. Mit der Doppelquote kann man kein Spiel gewinnen", sagte der sehr enttäusche Deutsche unmittelbar nach der Partie auf SPORT1

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Mit 32,35 Prozent lag die Quote am Ende sogar leicht über derer seines Gegners, vor allem in den entscheidenden Phasen ließ Clemens der Wurf auf die Doppel aber im Stich. 

Drei Matchdarts in Folge vergeben

Sinnbildlich dafür steht das vierte Leg des entscheidenden fünften Satzes. 20 statt Doppel-20, Zehn statt Doppel-10, Fünf statt Doppel-5 - drei Mal hatte Clemens die Chance das Match zu beenden, drei Mal vergab er diese. 


Im Sudden-Death-Leg sollte ein weiterer vergebener Matchdart hinzukommen. Van de Pas nahm diese Geschenke dankend an, und gewann eine verloren geglaubte Partie doch noch.

Zuvor lieferten sich Clemens und van de Pas eine Partie mit vielen positiven und negativen Sequenzen auf beiden Seiten. 

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Clemens gab den ersten Satz mit eigenem Anwurf ab. Den zweiten holte er sich im Schnelldurchgang, lag nach einem schwächeren dritten Satz dann aber erneut in Rückstand. 


Starker vierter Satz reicht nicht zum Sieg 

Mit dem Rücken zur Wand spielte "Gaga" sein bestes Darts. Mit einem Set-Average von 114,2 Punkten glich er zum 2:2 aus. Es folgte Satz fünf mit dem bekannt dramatischen Ende. 

Clemens, der 2019 mit vielen starken Ergebnissen für Furore gesorgt hatte, gab sich selbst die Schuld an der Niederlage. "Heim fahren, trainieren, trainieren", sagte er auf SPORT1 auf die Frage, wie es jetzt weiter gehe.

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