Virtueller Monaco-GP: Valtteri Bottas und Esteban Ocon erstmals am Start

Ruben Zimmermann
motorsport.com

Sie hätten sich durchaus eine leichtere Strecke für ihr Debüt aussuchen können. Valtteri Bottas (Mercedes) und Esteban Ocon (Renault) nehmen am Wochenende erstmals an einem Rennen der virtuellen Grand-Prix-Serie der Formel 1 teil - und das ausgerechnet in Monaco. Wie in der echten Welt wird auch dort ein gutes Qualifying wichtig sein.

Weil bei den Events allerdings ohne Schadensmodell gefahren wird, bleiben Fehler - anders als in der echten Welt - ohne große Folgen. Umso größer könnte dafür der Unterhaltungsfaktor für die Zuschauer werden. Mit dabei sind neben den beiden Neulingen auch wieder die bekannten Gesichter um Barcelona-Sieger George Russell (Williams).

Ebenfalls am Start sind erneut Alex Albon (Red Bull), der im virtuellen Brasilien die Nase vorne hatte, Antonio Giovinazzi (Alfa Romeo), Nicholas Latifi (Latifi), Lando Norris (McLaren) und Charles Leclerc (Ferrari), der mit bislang zwei Siegen der erfolgreichste virtuelle Formel-1-Pilot ist. Dazu kommen erneut einige ziemlich bekannte Gaststarter.

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Angeführt wird die Prominentenliste von Fußballer Pierre-Emerick Aubameyang (McLaren), der ehemals für Borussia Dortmund spielte und aktuell beim FC Arsenal unter Vertrag steht. Torhüter Thibaut Courtois (Alfa Romeo) von Real Madrid war bereits bei einigen virtuellen Events dabei und ist auch dieses Mal wieder mit von der Partie.

Sänger Luis Fonsi erlangte durch seinen Hit Despacito internationale Bekanntheit und wird am Sonntag für Racing Point starten. Für AlphaTauri fahren Ex-Formel-1-Pilot Vitantonio Liuzzi und Motorradpilot Luca Salvadori und an der Seite von Ocon wird Nicolas Prost, Sohn von Ex-Weltmeister Alain und dreimaliger Formel-E-Rennsieger, an den Start gehen.

Erfreulich aus deutscher Sicht: Mit David Schumacher (Racing Point) ist erneut auch ein deutscher Pilot am Start. Valtteri Bottas wird bei Mercedes von Ex-Formel-1-Fahrer Esteban Gutierrez unterstützt, Charles Leclerc von seinem Bruder Arthur bei Ferrari. Lewis Hamilton, Max Verstappen und Sebastian Vettel sind auch dieses Mal wieder nicht dabei.

Das virtuelle Rennen beginnt am Sonntag um 19:00 Uhr MESZ und kann wie gewohnt über die Social-Media-Kanäle der Formel 1 verfolgt werden. Die Übertragung besteht aus einem Qualifying und einem Rennen über 39 Runden. Insgesamt soll die Veranstaltung rund 90 Minuten dauern. Motorsport-Total.com begleitet das Geschehen zusätzlich im Liveticker.

Auch die deutschen Formel-1-Sender übertragen das Event erneut. Sky zeigt das Geschehen im TV und über Sky Go, RTL überträgt im Livestream auf RTL.de. Für alle E-Sport-Fans gibt es bereits ab 18:00 Uhr die Pro Exhibition, bei der professionelle E-Sportler an den Start gehen. Und davor gibt es schon ab 17:00 Uhr ein virtuelles Formel-2-Rennen.

Mit Bildmaterial von LAT.

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