Volle Unterstützung für Zlatan Ibrahimovic - Zukunft ungewiss

Tim Vrastil
90Min

​Bittere Nachricht für Manchester United: Wie sich herausstellte, hat sich der Schwede Zlatan Ibrahimovic nach seiner Auswechslung im Rückspiel des Europa-League-Viertelfinals gegen den RSC Anderlecht doch schwerer verletzt als zunächst angenommen und könnte womöglich sogar für den Rest des Jahres 2017 ausfallen. Laut englischen Medien wird der Stürmer für etwa neun Monate pausieren müssen, auch ein Karriereende droht dem 35-Jährigen. Sein Klub Manchester United sicherte dem Superstar nun zwar die volle medizinische Unterstützung zu, will seinen im Sommer auslaufenden Vertrag allerdings wohl eher nicht verlängern. 


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Wie der Mirror berichtet, stellt Manchester United dem schwedischen Angreifer demnach die volle medizinische Unterstützung bereit, um das drohende Karriereende doch noch abzuwenden. Laut einer Quelle würde der englische Rekordmeister die Versorgung unter Umständen auch noch bis nach Ablauf seines Vertrages bereitstellen. "Wenn es heißt, ihm auch noch nach den letzten Monaten seines Vertrags zu helfen, wird es so passieren", heißt es weiter. 

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Zlatan Ibrahimovic wechselte im vergangenen Sommer ablösefrei vom französischen Serienmeister Paris St. Germain zu Manchester United in die Premier League und unterschrieb einen Einjahresvertrag bei den "Red Devils". Aktuell kursierten Gerüchte um eine mögliche Ausdehnung seines Arbeitspapiers. Der Schwede wollte bezüglich einer Verlängerung seines Vertrags dem Vernehmen nach allerdings erst abwarten, ob der Klub die Champions League erreiche. 

Nach seiner schweren Verletzung sinken die Chancen auf eine Vertragsverlängerung nun erheblich. Ibrahimovic gehört mit einem Wochengehalt von rund 300.000 Pfund zu den Topverdiener der gesamten Liga und würde Manchester United im Falle seines Abgangs enorme Gehaltseinsparungen einbringen. Zuletzt machten einige Klubs aus der amerikanischen MLS klar, den Schweden gerne verpflichten und ihn zum bestbezahlten Fußballspieler in den Vereinigten Staaten machen zu wollen. 

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