Vom All zum tiefsten Punkt der Erde: Diese Frau bricht Rekorde

Antonia WallnerFreie Autorin
Yahoo Nachrichten Deutschland

Sie ist eine Frau der Extreme – und bricht gleich zwei Rekorde: Die Amerikanerin Dr. Kathy Sullivan war 1984 die erste Frau, die sich frei im Weltall bewegte. Jetzt tauchte die 68-Jährige als erste Frau zum tiefsten Punkt der Erde.

Dr. Kathryn Sullivan reiste als erste Frau zum tiefsten Punkt der Erde. (Bild: Getty Images)
Dr. Kathryn Sullivan reiste als erste Frau zum tiefsten Punkt der Erde. (Bild: Getty Images)

Der tiefste Punkt der Erde befindet sich am sogenannten Challenger Deep im Inneren des Marianengraben, einer Tiefseerinne im westlichen Pazifik, die rund 11.000 Meter unter dem Meeresspiegel liegt. Gemeinsam mit ihrem Piloten Victor Vescovo stieg Sullivan im Tauchboot DSV Limiting Factor (LF) knapp 11 Kilometer unter die Wasseroberfläche.

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Noch eine Rekord-Frau: Sie war so lange im All, wie keine vor ihr

Lebensfeindliche Bedingungen

Dr. Kathy Sullivan ist damit erst die achte Person, die es zum tiefsten Punkt der Erde geschafft hat. So tief im Meer herrschen nämlich extrem lebensfeindliche Bedingungen: Durch großen Druck, Dunkelheit und Kälte können hier nur bestimmte Mikroorganismen gedeihen. Zum Vergleich: Der Wasserdruck ist in etwa so, als würden einem 100 Elefanten auf dem Kopf herumtrampeln.

Es ist nicht ihr erster Rekord 

Doch Sullivan ist extreme Bedingungen gewöhnt. Als NASA-Astronautin absolvierte sie drei Space-Shuttle-Flüge und betrat im Jahr 1984 als erste Frau überhaupt den freien Weltraum. Nach der Mission Challenger Deep telefonierten Sullivan und ihr Pilot mit den Kollegen der ISS. “Für mich als Ozeanografin und Astronautin war das sicherlich eine einzigartige Erfahrung im Leben, dass ich die Mondlandschaft der Challenger Deep gesehen hatte und dann mit meinen Kollegen auf der ISS sprechen konnte“, meinte die 68-Jährige gegenüber der “New York Post“.

Nach neun Jahren: Wieder ISS-Flüge von den USA aus

Als erste Menschen erreichten im Jahr 1960 der Schweizer Ozeanograf Jacques Piccard und US Navy Offizier Don Walsh den Challenger Deep.

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