Gnabry lüftet Jubel-Geheimnis

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Erst Neymar und nun offenbar auch Serge Gnabry.

Pinke Haare scheinen bei Fußballern aktuell im Trend zu sein. Vor kurzem erst färbte sich der Superstar von Paris Saint-Germain seine Haare in der etwas eigenwilligen Farbe. Nun zieht der Angreifer des FC Bayern München offenbar nach.


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Bei einem Talk auf der Instagram-Seite von Adidas von David Alaba und Gnabry, schlug der Österreicher dem Deutschen folgende Wette vor: "Wenn wir Meister werden, färbst du deine Haare pink". Gnabrys trockene Antwort: "Das mache ich auch nächste Woche. Du bist Zeuge. Nächste Woche mache ich mir die Haare pink."

Alaba schuldet Gnabry Abendessen

Die beiden Freunde, die auch schon zusammen im Urlaub waren, wetten öfter miteinander. "Wir haben vergangene Woche im Training eine Torwette abgeschlossen. Die habe ich leider verloren", erzählte Alaba. Erst sei es um ein Abendessen gegangen, danach hieß es: doppelt oder nichts. "Das ging dann soweit, bis ich sieben Abendessen übernehmen musste." Sechs habe Gnabry noch offen.


Auch beim Torjubel bilden die beiden Kumpels ein Team. Während Gnabry nach seinen Treffern gerne in Anlehnung an NBA-Star James Harden den Koch gibt, betätigt sich Alaba als Würzer und schmeckt die "Suppe" ab, die Gnabry kocht.

Torjubel-Idee kam nicht von Gnabry

Die Idee für diesen Jubel kam im Übrigen nicht von Gnabry selbst. Sie sei vor einem Spiel seines Ex-Klubs Werder Bremen gegen den 1. FSV Mainz 05 entstanden. "Ich habe mit einem Kumpel telefoniert, der zu mir sagte: 'Wenn du dein nächstes Tor erzielst, mach den James-Harden-Jubel.' Am nächsten Tag habe ich direkt getroffen und den Jubel ausgepackt", erzählte Gnabry.

Außerdem gab der 24-Jährige Eindrücke in sein Training während der Corona-Zeit. "Ich mache aktuell ein- bis zweimal die Woche Yoga, um ein bisschen Flexibilität hineinzubekommen", erklärte er. Ansonsten sei das Training bei den Bayern anstrengend genug.


"Nach den hektischen Wochen, die wir davor hatten, tat es in letzter Zeit auch mal gut, einen Gang herunter zu fahren. Ich mache das Nötigste und hoffe, dass es bald wieder losgeht, um den Betrieb wieder komplett hochzufahren."

Für Alaba ist die Zeit der spielfreien Zeit schwierig: "Es ist nicht einfach, aktuell das richtige Mindset an den Tag zu legen, den Fokus auf die Einheiten zu legen, obwohl man nicht genau weiß, wohin die Reise geht, wann man wieder spielt. Das ist eine Challenge für uns alle", erklärte er.


Alaba hält sich in Sachen Zukunft bedeckt

Dem stimmte Gnabry zu: "Wir vermissen alle das Wochenende, an dem wir das machen können, was wir über alles lieben: Fußball spielen. Dennoch gibt es aktuell natürlich Wichtigeres. Wir müssen versuchen, das Beste daraus zu machen."

Auch über seine Zukunft sprach Alaba, hielt sich aber bedeckt. Auf die Frage, wo er sich in drei bis fünf Jahren sehe, entgegnete er: "Schwierig zu sagen, da ich eine Person bin, die nicht soweit in die Zukunft schaut. Ich versuche, mir immer kurzfristige Ziele zu setzen, um die dann auch so schnell wie möglich zu erreichen." Er schaue von Saison zu Saison und gebe sein bestes, das auf den Platz zu bringen, das er sich vornehme.


Alabas Vertrag beim Rekordmeister läuft noch bis 2021, aktuell liegen die Vertragsverhandlungen auf Eis. Ob das Eigengewächs langfristig verlängert oder doch ins Ausland wechselt, ist noch immer völlig offen.

Die Option eines ablösefreien Wechsels gibt es für Alaba nach SPORT1-Informationen nicht. Den Star-Berater Pini Zahavi holten er und sein Vater George mit ins Boot, um bis zur nächsten Saison eine Entscheidung herbeizuführen. Für Alaba selbst gibt es nur zwei Optionen: Im Sommer wechseln oder langfristig verlängern. Die Gespräche ruhen nicht nur aufgrund der Corona-Einschränkungen, sondern auch, weil Alabas Management die Münchner Verantwortlichen weiterhin in Zugzwang sieht, Alaba ein verbessertes Angebot vorzulegen.

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