"Vorerst" keine Freigabe für Bayern-Kandidat ten Hag

"Vorerst" keine Freigabe für Bayern-Kandidat ten Hag
"Vorerst" keine Freigabe für Bayern-Kandidat ten Hag

Trainer Hansi Flick genießt "mindestens" bis zum Saisonende das Vertrauen beim deutschen Fußballmeister Bayern München. Doch was passiert darüber hinaus? Viele Kandidaten gibt es nicht, und einer, der gehandelt wurde, darf seinen Verein "vorerst" nicht verlassen. Das sagte zumindest Marc Overmars, Sportdirektor von Ajax Amsterdam, der Zeitung De Telegraaf.
Er lasse Erik ten Hag "mit Sicherheit nicht gehen, obwohl ich weiß, dass große europäische Spitzenklubs ihn auf dem Zettel haben", sagte Overmars: "Diese Tür bleibt vorerst geschlossen." Es ist aber längst nicht ausgeschlossen, dass der frühere niederländische Nationalspieler bei einem passenden Angebot verhandlungsbereiter wird.
Im Herbst hatte Overmars bei der Personalie ten Hag noch anders geklungen. Obwohl der Coach in Amsterdam noch bis 2022 unter Vertrag steht, würden ihm am Saisonende aber "keine Steine in den Weg gelegt" werden, sagte Overmars. Ten Hag hatte von 2013 bis 2015 die U23 der Münchner trainiert, neben Thomas Tuchel (Paris) gilt er als möglicher Flick-Nachfolger.
Der frühere Assistent von Bundestrainer Joachim Löw hat die Bayern nach der Entlassung von Niko Kovac stabilisiert. Dennoch ist der achte Titel in Serie in Gefahr, vier Punkte beträgt der Rückstand auf Herbstmeister RB Leipzig. Holen die Bayer ihn auf, könnte es auch mit Flick weitergehen.
Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge sagte zuletzt: "Ein Verbleib von Hansi Flick als Cheftrainer darüber (über die Saison, d.Red.) hinaus ist für den FC Bayern ausdrücklich eine gut vorstellbare Option."




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