VR46-Duell: Francesco Bagnaia bezwingt Mentor Valentino Rossi ganz knapp

Sebastian Fränzschky
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Francesco Bagnaia stand beim zweiten MotoGP-Wochenende in Valencia klar im Schatten von Pramac-Teamkollege Jack Miller. Während Miller um den Sieg kämpfte, schaffte es Bagnaia nicht in die Top 10. Als Elfter kam der Italiener nur knapp vor Mentor Valentino Rossi ins Ziel.

"Mein Ziel war ein Top-5-Ergebnis. Das hielt ich für möglich. Doch in den Rennen kann immer etwas passieren", bemerkt Bagnaia, der mit der Haftung kämpfte. "Ich muss daran arbeiten, bei wenig Grip stärker zu sein."

"Wir haben am Wochenende gut gearbeitet, hatten im Rennen aber Pech. Ich konnte das Rennen immerhin beenden. Das war wichtig", kommentiert der zukünftige Ducati-Werkspilot, der am bevorstehenden Wochenende ein letztes Mal für Pramac antritt.

"Wir kommen zu einer neuen Strecke", schaut er auf das Saisonfinale in Portimao. "Das Layout ist für alle neu. Ich mochte Portimao, als ich mit der Panigale V4S dort testete. Pirro hat beim Test gut gearbeitet. Ich bin gespannt, was wir daraus lernen können."

Und was sagt Ex-Moto2-Champion Bagnaia zum Erfolg von Suzuki-Pilot Joan Mir? "Ich bin nicht überrascht. Joan ist ein sehr guter Fahrer. Bereits in seiner ersten Moto2-Saison war er stark", erinnert sich Bagnaia. "Mit Suzuki hat er in diesen beiden Jahren sehr gut gearbeitet."

"Er steigerte sich stark im Vergleich zu den ersten Rennen der Saison. Er lieferte die beste Arbeit ab, weil er immer sehr konstant war und auf dem Podium stand. Er verdient diesen Titel. Keiner hätte den Titel mehr verdient", so Bagnaia.

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.