Während St.-Etienne gegen Rennes: Stadionsturm in der Ligue 1

Unschöne Szenen in Frankreich. Bei einem Geisterspiel strömten trotzdem tausende Anhänger ins Stadion. Ein Person wurde offenbar verletzt.

Ultras haben während der Begegnung in der Ligue 1 zwischen AS St.-Etienne und Stade Rennes für negative Schlagzeilen gesorgt. Das Spiel war als so genanntes Geisterspiel angesetzt. Damit sollten das Heimteam und seine Fans für die Vorfälle während des Spiels im Februar gegen Olympique Lyon bestraft werden.

Nach Anpfiff bahnten sich jedoch tausende vermummte Ultras den Weg vorbei an den Sicherheitskräften ins Stadion, stimmten lautstarke Gesänge an und fackelten bengalische Feuer ab. Ein Angestellter der Heimmannschaft soll während der Aktion durch Feuerwerkskörper verletzt worden sein.

Schiedsrichter Ruddy Buquet war daraufhin gezwungen, die Spieler in der 16. Minute vom Platz zu schicken. Nach einer Unterbrechung von rund 15 Minuten konnte das Spiel wieder angepfiffen werden, da die Eindringlinge das Stade Geoffroy-Guichard verlassen hatten.

Mit welchen Konsequenzen St.-Etienne für die Aktion der Ultras rechnen muss, ist noch nicht bekannt.

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