Nach jahrelangem Zoff: Bayern-Legenden versöhnen sich

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Nach jahrelangem Zoff: Bayern-Legenden versöhnen sich
Nach jahrelangem Zoff: Bayern-Legenden versöhnen sich

Gerd Müller bewirkt rund um den FC Bayern sogar über den Tod hinaus noch Gutes.

So haben sich die ehemaligen Streithöhne Uli Hoeneß und Paul Breitner auf der Beerdigung der Sturm-Legende versöhnt. 

„Die Trauerfeier für Gerd hat uns dazu gebracht zu sagen: ‚Mensch, eigentlich sind wir ja vernünftige Leute. Jetzt haben wir uns Jahrzehnte verhalten, wie es nicht einmal kleine Kinder tun würden‘“, sagte Breitner am Rande des Bayerischen Sportpreises dem BR.

Hoeneß: „Gute Möglichkeit, um Kriegsbeil zu begraben“

Der Weltmeister von 1974 fuhr fort: „Wir haben so viele schöne Jahre privat und natürlich auch mit dem FC Bayern und der Nationalmannschaft verlebt, dass es ein Wahnsinn wäre, wenn man das kaputtmacht.“

Dem pflichtete Bayerns Ehrenpräsident Hoeneß bei: „So ein Anlass war eine besonders gute Möglichkeit, um das Kriegsbeil zu begraben und nach vorne zu schauen. Das hat sich wirklich so realisieren lassen.“

Breitner hatte im Jahr 2018 wegen eines Disputs mit Hoeneß seine Tickets auf der Ehrentribüne der Allianz Arena zurückgegeben. 

Breitner tobte: „Hallo so geht‘s nicht“

Hintergrund war in erster Linie die legendäre Pressekonferenz von Rummenigge und Hoeneß, bei der sie unter anderem die Kritik an Spielern mit der Verletzung von Menschenrechten gleichsetzten, was Breitner heftig kritisiert hatte.

„Es gibt in dieser Sache keine zwei Meinungen. Ich kann doch als normal denkender Mensch diesen Auftritt nicht runterschlucken. Wenn jemand fragt, muss jeder sagen: ‚Hallo, so geht‘s nicht‘“, hatte Breitner damals getobt.

Bereits zuvor hatte das Verhältnis der einstigen Zimmerkollegen gelitten.

Rummenigge wünscht sich Besuch bei Beckenbauer

Wegen einer „Lappalie“ auf einer Asienreise mit dem FC Bayern im Jahr 1983 habe das Duo zehn Jahre lang nicht mehr miteinander geredet.

Danach habe man sich zwar ausgesprochen, aber die einstige Freundschaft war zerbrochen.

Karl-Heinz Rummenigge hatte bereits Anfang Oktober über die Versöhnung der beiden gesprochen und seine Hoffnung geäußert, dass man nun gemeinsam Franz Beckenbauer besuchen könne.

„Den würde es auch freuen, wenn alle drei mal wieder bei ihm vor der Tür stehen und dann einen Kaffee trinken, Mittagessen oder was auch immer“, sagte der 66-Jährige.

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