"Muss auch mal rauchen": Vogt nimmt sich Werder-Kollegen zur Brust

dpa
Sport1

Werder Bremens Geschäftsführer Fußball, Frank Baumann, hat Trainer Florian Kohfeldt auch nach der bitteren 1:4-Niederlage gegen Bayer Leverkusen Rückendeckung gegeben.

"Ich bleibe dabei, dass Florian für diese Situation, für diese Mannschaft und für diesen Verein der richtige Trainer ist", sagte Baumann am Dienstag bei einer Online-Pressekonferenz in Bremen.


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Zum Abstiegskampf, in dem der Tabellenvorletzte am Vortag einen weiteren Rückschlag erlitten hatte, sagte Baumann: "Das ist ein Marathonlauf, den wir in den nächsten Wochen zu absolvieren haben und kein Sprint über 90 Minuten."

Vogt will "ekliger werden"

Man werde "alles investieren", um den Klassenerhalt zu schaffen.


Man habe auch gegen Leverkusen eine "klare Handschrift" gesehen. "Mir macht Mut, dass wir uns gegen so eine Mannschaft Chancen herausgespielt haben", sagte Baumann. Die verbleibenden neun Spiele "müssen ausreichen und sie werden ausreichen".


Nach dem Leverkusen-Spiel sei zwar "ein Stück weit Ernüchterung eingetreten", doch Baumann gab sich "felsenfest überzeugt, dass wir wieder aufstehen und am Samstag ein positives Ergebnis aus Freiburg mitbringen können."

Unterdessen forderte Kevin Vogt eine Ende der Schönspielerei. "Wir müssen noch ein Stück weit ekliger werden und uns mehr aufbäumen", sagte der Abwehrchef am Dienstagmorgen in einem Sponsoren-Talk. "Wir haben nicht eklig genug gespielt. Da muss der Schalter schnell umgelegt werden, so viele Spiele gibt es nicht mehr."

Vogt wünscht sich "von den Jungs, dass sie da genauso denken. Es muss in den Zweikämpfen auch mal richtig rauchen."

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