„Wahnsinn“: Sorgen vor Handball-EM

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„Wahnsinn“: Sorgen vor Handball-EM
„Wahnsinn“: Sorgen vor Handball-EM

DHB-Sportvorstand Axel Kromer sorgt sich angesichts der vielen Coronafälle bei den teilnehmenden Mannschaften im Vorfeld der Handball-EM (13. bis 30. Januar).

„So viele Fälle vor einem Turnier haben wir sicherlich noch nie so gehabt, das ist schon Wahnsinn“, sagte Kromer dem SID am Mittwoch: „Da klopfen wir drei Mal auf Holz, dass wir bislang so gut durchgekommen sind. Ich will aber nicht ausschließen, dass neben der akribischen Befolgung unserer Hygienerichtlinien auch der Faktor Glück uns bisher geholfen hat.“

Während es im deutschen Team von Bundestrainer Alfred Gislason in der Turniervorbereitung bislang kein positives Testergebnis gab, meldeten die anderen Nationen zuletzt etliche Fälle. Auch die Turnierfavoriten aus Frankreich (unter anderem Superstar Nikola Karabatic), Dänemark (Torhüter Jannick Green vom SC Magdeburg) und Kroatien (u.a. Domagoj Duvnjak vom THW Kiel) waren betroffen.

Kromer: Turnier wohl nicht in Gefahr

Über eine mögliche Turnierabsage macht sich Kromer momentan aber "keine großen Sorgen. Dass das Turnier in Gefahr gerät, kann ich mir ehrlich gesagt nicht vorstellen - will es aber angesichts des sehr dynamischen Pandemiegeschehens auch nicht gänzlich ausschließen", so der DHB-Topfunktionär: "Es wird enorm spannend sein, was an Ergebnissen in den nächsten Tagen bis zum Start noch aufpoppen wird."

Die unterschiedlichen Quarantänezeiten in den verschiedenen Ländern würden "sicherlich auch eine Rolle spielen, mit welchen Kadern die Teams in das Turnier starten", sagte Kromer: "Die Tatsache, dass die Trainer vor jedem Spiel aus ihren 20er Kadern ohne Limit wechseln können, hilft für eine planmäßige Durchführung."

Die Gefahr von Spielausfällen sieht Kromer aktuell nicht, „doch gerade in der Vorrunde könnte es noch zu einigen Ausfällen von Spielern kommen“.

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