Washington in den Play-offs, Draisaitl weiter stark

SID
Washington in den Play-offs, Draisaitl weiter stark

Die Washington Capitals haben sich als erstes Team der Saison für die Play-offs in der nordamerikanischen Eishockey-Profiliga NHL qualifiziert. Ohne den deutschen Goalie Philipp Grubauer gewann die Mannschaft aus der US-Hauptstadt bei den Tampa Bay Lightning mit 5:3, Stammkeeper Braden Holtby hütete das Tor. Mit nun 100 Punkten ist dem Spitzenreiter der Metropolitan Division die Teilnahme an der Endrunde nicht mehr zu nehmen.
Damit knackte das Team um den russischen Superstar Alexander Owetschkin zum dritten Mal in Folge die 100-Punkte-Marke in der Regular Season, auf den ersten Stanley-Cup-Sieg wartet Washington aber noch. Seit der Finalserie 1998 gegen die Detroit Red Wings (0:4) kamen die Capitals nie über die zweite Play-off-Runde hinaus.
Der neue deutsche Rekordhalter Leon Draisaitl stockte sein Scorer-Konto indes weiter auf. Mit zwei Assists trug der Nationalspieler entscheidend zum 2:0-Sieg seiner Edmonton Oilers gegen die Vancouver Canucks bei. Draisaitl kommt nun auf 63 Scorerpunkte in der laufenden Saison, die vorherige Bestmarke des heutigen Bundestrainers Marco Sturm (59) hatte Draisaitl schon am Donnerstagabend übertroffen.
Für die in dieser Saison starken Oilers war es der dritte Sieg in Serie, die Kanadier (85 Punkte) kletterten auf Rang drei der Pacific Division. Tobias Rieder und die Arizona Coyotes (61) liegen nach dem 0:3 gegen die St. Louis Blues dort weiter auf dem letzten Rang. Torwart Thomas Greiss kassierte mit den New York Islanders (78) eine im Kampf um die Play-offs schmerzhafte 2:3-Niederlage gegen die Columbus Blue Jackets.



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