Wasserballer lösen trotz Niederlage EM-Ticket

Sportinformationsdienst
Sport1

Die deutschen Wasserballer haben das EM-Ticket gelöst, müssen jedoch bei der Europameisterschaft in Budapest mit schweren Gegnern rechnen.

Beim Qualifikationsturnier der Gruppe A in Tiflis musste sich die Auswahl des Deutschen Schwimm-Verbandes (DSV) im designierten Spitzenspiel mit 7:9 (2:5, 1:0, 2:1, 2:3) dem Gastgeber Georgien geschlagen geben und hat damit den wichtigen Gruppensieg nicht mehr in der eigenen Hand.

Die ersatzgeschwächt angereiste deutsche Mannschaft lag gegen den EM-13. bereits nach dem Auftaktviertel mit 2:5 zurück und schaffte einzig im dritten Viertel beim 5:5 (24.) kurzzeitig den Gleichstand. Die lediglich sieben Tore teilten sich Maurice Jüngling, Julian Real, Marin Restovic (je 2) und Lucas Gielen.

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DSV-Auswahl droht schwere EM-Gruppe

Das EM-Ticket hatte sich der WM-Achte in dem Dreierturnier wie erwartet tags zuvor mit einem 18:7 (4:0, 3:2, 5:1, 7:4)-Erfolg gegen die international zweitklassige Auswahl der Schweiz  geholt. 

Sollte sich Georgien am Schlusstag im Duell gegen die Schweiz den Turniersieg holen, ist die DSV-Auswahl bei der Auslosung der Vorrundengruppen für die Europameisterschaften in Budapest (12. bis 26. Januar) nur im untersten der vier Lostöpfe des 16er-Feldes vertreten und muss bereits beim Kampf um den Einzug in die K.o.-Phase mit schweren Gegnern rechnen.

Die DSV-Frauen müssen dagegen um das EM-Ticket bangen: Sie verloren im ersten von zwei Spielen gegen Rumänien auswärts in Focsani nach einer 8:6-Führung noch mit 13:14 (4:2, 4:4, 2:5, 3:3). Das Rückspiel findet am 26. Oktober in Duisburg statt.  

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