Watzke spricht über Rose-Aus

Watzke spricht über Rose-Aus
Watzke spricht über Rose-Aus

Die Bundesliga-Saison 2021/22 ist seit gut zwei Wochen Geschichte.

Seitdem hat sich bei Borussia Dortmund bereits einiges verändert. Vor allem in Sachen Personalplanung ist der Vizemeister schwer beschäftigt. Schon jetzt können die Schwarz-Gelben von zahlreichen namhaften Neuzugängen berichten. (NEWS: Alle aktuellen Infos zur Bundesliga)

Die Innenverteidiger Niklas Süle und Nico Schlotterbeck werden ab nächster Saison die oftmals wackelige Abwehr verstärken. Der von RB Salzburg verpflichtete Karim Adeyemi soll Geschwindigkeit in die Offensive bringen und den Abgang von Super-Stürmer Erling Haaland zumindest ein bisschen kompensieren.

Watzke: „Marco hat es bei uns gut gemacht“

Die größte Veränderung wurde jedoch auf der Trainerbank vollzogen. Am 20. Mai wurde überraschend die Zusammenarbeit mit Chef-Trainer Marco Rose aufgrund einer, vor allem in den Pokalwettbewerben, enttäuschenden Saison beendet. Zuvor hatte der Leiter des Lizenzbereichs Sebastian Kehl noch im STAHLWERK Doppelpass auf SPORT1 versichert, auch die nächste Saison mit Rose bestreiten zu wollen. (ÜBERSICHT: Die fixen Transfers aller Bundesliga-Klubs)

Nicht einmal drei Tage später präsentierten die Borussen mit Edin Terzic bereits den Vorgänger und Nachfolger von Rose. Schon 2021 war Terzic als Interimstrainer für ein halbes Jahr als Trainer bei den Dortmundern aktiv, ehe Rose das Amt zu Saisonbeginn übernahm.

Am Sonntag äußerte sich der Geschäftsführer des BVB, Hans-Joachim Watzke, am Rande des U19-Meisterschaftsfinals zwischen dem BVB und Hertha BSC bei über die turbulenten letzten Tage und die Erwartungen an den neuen Trainer. (BERICHT: BVB-U19 krönt sich erneut)

Speziell das Aus von Marco Rose nach nur einem Jahr tue Watzke leid. „Marco hat es bei uns gut gemacht. Es ist dann so passiert. Mir tut das persönlich sehr leid, ich habe ein paar Tage daran zu knabbern gehabt“, gestand der 62-Jährige am Sky-Mikrofon. „Ich wünsche Marco alles Gute. Nichtsdestotrotz ist es unser Auftrag, jetzt nach vorne zu schauen.“

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CL-Qualifikation ist Pflicht

Und der Blick ist bereits nach vorne gerichtet. „Wir sind gerade dabei, in der Mannschaft relativ viel zu ändern und einiges neu zu konfigurieren. Der Trainer kommt dazu. Wir müssen Geduld haben und den Jungs Zeit geben. Das mindeste, was bei uns immer Thema ist, ist die Champions-League-Qualifikation“, betonte Watzke.

Apropos neuer Trainer: Angesprochen auf den Vergleich von Terzic und Jürgen Klopp erklärte Watzke, dass man diesen kaum verhindern könne. Bei Manchester United werde wahrscheinlich auch jeder Trainer mit Sir Alex Ferguson verglichen.

Vergleich zwischen Terzic und Klopp

„Jürgen Klopp hat eine Riesen-Geschichte geschrieben. Aber eins ist auch klar: Dass Edin jemand ist, der die Menschen im Ruhrgebiet anspricht, weil er das selbst alles kennt, weil er das fühlt. Er kennt die Seele von Borussia Dortmund“, so der BVB-Geschäftsführer.

Zum Schluss fügte er noch an: „Aber deshalb muss er trotzdem ab und zu Spiele gewinnen. Aber wir fühlen uns jetzt mit ihm gut.“

Ob die Vergleiche mit Klopp gerechtfertigt sind, wird spätestens die nächste Saison zeigen.

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