Watzke führt Vorstellungsgespräche mit ehemaligen GSG9-Polizisten

Nach neuen Aussagen von Watzke brennt in Dortmund der Baum. Der BVB-Geschäftsführer beruhigt jedoch nicht, sondern verweist auf spätere Gespräche.

Borussia Dortmund will nach dem Anschlag auf seinen Mannschaftsbus neue Sicherheitsmaßnahmen ergreifen. Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke plant die Einrichtung einer Abteilung Sicherheit.

"Wir werden viel Geld in die Hand nehmen, um die Sicherheitssituation der Mannschaft weiter zu verbessern", sagt Watzke der SZ, "die Entwicklungen zwingen uns offenbar dazu, Sicherheitsmaßnahmen in ganz neuem Stil zu ergreifen."

Demnach werde eine eigene Abteilung Sicherheit eingerichtet. "Ich habe in den letzten Tagen bereits Vorstellungsgespräche mit Sicherheits-Experten geführt, die wir dafür einstellen wollen, etwa mit früheren GSG9- und BKA-Leuten", sagt Watzke.

Laut Watzke sei Dortmund als einziger börsennotierter Fußball-Klub "zu einem besonderen Ziel" für Angriffe geworden. Die Borussia werde in naher Zukunft prüfen, "ob wir auch Restriktionen im Bereich des Handels unserer Aktien oder von anderen Papieren rund um unsere Aktie einführen müssen."

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