Watzke für große neue Aufgabe bereit

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Watzke für große neue Aufgabe bereit
Watzke für große neue Aufgabe bereit

Der deutsche Fußball kennt Hans-Joachim Watzke seit 2005 als Geschäftsführer von Borussia Dortmund - in Zukunft könnte der starke Mann des BVB aber auch noch in anderer Rolle tätig werden.

Abseits der Schwarz-Gelben wird in absehbarer Zeit ein Posten offen, für den auch der 62-Jährige in Frage kommt. (DATEN: Die Tabelle der Bundesliga)

Es geht um einen Sitz im Präsidium sowie den Job als Aufsichtsratsvorsitzender bei der Deutschen Fußball-Liga (DFL). Wie die Welt berichtet, ist Watzke für Aufgaben grundsätzlich bereit - SPORT1 kann diese Information bestätigen.

Allerdings wäre der Schritt zur DFL wohl nur unter gewissen Bedingungen eine ernsthafte Option für den Mann, der seinen Vertrag beim BVB zuletzt im Zuge der Corona-Krise bis 2025 verlängert hatte.

Verlässt Peters das DFL-Präsidium vorzeitig?

Watzke ist bei der DFL als Nachfolger von Peter Peters im Gespräch. Dieser könnte bei den Neuwahlen im August 2022 abtreten - oder auch schon früher. Nämlich dann, wenn er beim DFB-Bundestag am 11. März als Präsidentschaftskandidat antritt. (DATEN: Ergebnisse und Spielplan der Bundesliga)

Die Entscheidung des Ex-Schalkers hängt davon ab, ob er bis dahin genug Rückendeckung von den Landesverbänden des Deutschen Fußball-Bundes verspürt. Ausgang offen.

Eine weitere Hürde, die in der Personalie Watzke zu nehmen wäre, ist die Verbindung der DFL-Tätigkeiten mit einem automatischen Engagement beim DFB. Diese ist per Satzung vorgesehen, aber nicht im Interesse von Watzke. Ob der BVB-Boss als Liga-Vertreter aber auf seinen Sitz im DFB-Präsidium verzichten könnte, ist fraglich.

Watzke wünscht sich Rückendeckung

Wichtig soll Watzke zudem sein, dass er die Rückendeckung der meisten 36 Profiklubs hätte, sollte er tatsächlich bei der DFL einsteigen. Außerdem wünscht er sich offenbar einen starken Mitstreiter aus der Bundesliga an seiner Seite, am besten vom FC Bayern. (NEWS: Alle aktuellen Infos zur Bundesliga)

Derzeit ist der deutsche Rekordmeister durch Finanzvorstand Jan-Christian Dreesen vertreten.

Unabhängig von Watzke steht der DFL ein Führungswechsel bevor. Der bisherige Chef Christian Seifert geht, er wird ab Januar durch die Vermarktungsexpertin Donata Hopfen ersetzt.

Mit Watzke hätte sie eine prominente Persönlichkeit aus dem Fußball an ihrer Seite.

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