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Watzke: Bayern-Situation "nervt schon“

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Watzke: Bayern-Situation "nervt schon“
Watzke: Bayern-Situation "nervt schon“

Der BVB stellt sich für die Jagd nach dem FC Bayern defensiv neu auf.

Niklas Süle kommt vom Rekordmeister, Shootingstar Nico Schlotterbeck vom SC Freiburg hat Borussia Dortmund schon zugesagt. (BERICHT: BVB? Schlotterbeck gibt Zusage)

Vor allem die ablösefreie Verpflichtung von Süle vom direkten Konkurrenten ist ein Coup für Dortmund.

Süle kommt, Schlotterbeck soll folgen

„Er hat relativ früh gesagt, dass er zum BVB will“, verriet nun BVB-Boss Hans-Joachim Watzke den Ruhr-Nachrichten und nannte auch einen Grund für den Wechsel: „Ein Titel mit Borussia Dortmund hätte noch einen ganz anderen Stellenwert. Niklas ist ein bodenständiger Junge, ein toller Typ. Ich glaube schon, dass er uns gut tut.“

Gleiches dürfte auch für Schlotterbeck gelten. Mit dem Freiburger hätte Dortmund gleich den nächsten DFB-Verteidiger im Kader. (NEWS: Alle aktuellen Infos zur Bundesliga)

„Er ist in den vergangenen Monaten kometenhaft nach oben gekommen, hat ein gutes Auftreten und vor allem Selbstvertrauen“, schwärmt BVB-Geschäftsführer Watzke: „Dass wir ihn gut finden, ist kein Geheimnis.“

Bei Schlotterbeck, der nach SPORT1-Informationen beim anvisierten Fünfjahresvertrag etwa das dreifache Gehalt wie in Freiburg kassieren soll, müssen sich die Klubs aber noch einige. Während die Breisgauer 25 Millionen Euro für den Nationalspieler fordern, sind die Westfalen nicht bereit, mehr als 20 Millionen Euro zu bezahlen.

Was wird aus Hummels und Reus?

Die Verpflichtung von Süle und Schlotterbeck wirft zwangsläufig die Frage auf: Was wird aus Mats Hummels?

Der Routinier in der BVB-Innenverteidigung ist ebenso wie Kapitän Marco Reus noch bis 2023 unter Vertrag. Beide sind allerdings nicht frei von Kritik und könnten einem möglichen Umbruch zum Opfer fallen. (DATEN: Ergebnisse und Spielplan der Bundesliga)

Watzke betont zwar, dass Reus und Hummels noch ein Jahr Vertrag haben, räumt aber ein: „Wenn ein Spieler deutlich jenseits der 30 ist, muss man gucken, wie lange er noch in der Lage ist, Top-Leistungen zu bringen. Wir warten das ab, man kann es nicht prognostizieren.“

Man werde in der kommenden Saison „Gespräche führen und uns klar in die Augen schauen. Beide Spieler haben hohe Verdienste. Das Vertrauen ist hundertprozentig da.“

Watzke: Platz hinter Bayern „nervt schon“

Einmal mehr lief Dortmund dem FC Bayern auf dem Weg zu dessen 10. Meisterschaft in Serie nur hinterher, hat durch die Niederlage im direkten Duell (1:3) aktuell 12 Punkte Rückstand auf den Serienchampion. (DATEN: Die Tabelle der Bundesliga)

Auch wenn Watzke zum erneut winkenden Vize-Titel meint, „16 andere Klubs fänden das cool“, gibt der BVB-Boss zu: „Es nervt schon.“

Die Saison in der Bundesliga sei ok, aber „in den Pokalwettbewerben war es eine Vollkatastrophe“.

Etwas anderes stört ihn aber noch viel mehr: Die erneute Niederlage in München, die Bayern letztlich zum Meister machte. „Ich hatte eigentlich das Gefühl, dass wir gar nicht so weit entfernt sind“, erklärte Watzke und beschwerte sich über eine Benachteiligung des BVB in Hin- und Rückspiel: „Wenn man zweimal vom Schiedsrichter und vom Kölner Keller nicht gerade fair behandelt wird … Wären beide Spielen unentschieden ausgegangen, wären wir nur sechs Punkte dahinter.“

Während im Hinspiel vor allem ein nicht gegebener Elfmeter von Schiedsrichter Felix Zwayer nach Foul an Marco Reus die Gemüter erhitzte, war es im Rückspiel Benjamin Pavards Grätsche gegen Jude Bellingham, die Referee Daniel Siebert nicht zum Strafstoß veranlasste.

Solche Szenen will Watzke auch als DFB-Vizepräsident und Stellvertreter von DFL-Geschäftsführerin Donata Hopfen deutlich ansprechen.

„Ich werde trotz meines DFL-Jobs nicht die Klappe halten, wenn mich etwas aufregt“, stellte er klar: „Das einzige Herzblut ist beim BVB.“

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