Wegen Alexis Sanchez: Wenger sorgt sich um das Gehaltsgefüge

Der Gerüchteküche brodelt und die Zukunft von Alexis Sanchez beim FC Arsenal ist weiter ungewiss. Nun äußert sich Trainer Arsene Wenger zur Situation.

Noch immer ist die Zukunft von Alexis Sanchez ungeklärt. Sollte der Chilene beim FC Arsenal verlängern, ginge das mit einer kräftigen Gehaltserhöhung einher - und sorgte damit laut Arsene Wenger für Probleme.

"Einige Leute sagen zu mir, ich solle ihm geben, was er will", holte Wenger auf einer Pressekonferenz aus: "Aber dann kann man das Gehaltsgefüge nicht mehr beibehalten und das wiederum bringt den Verein in Schwierigkeiten."

Der Trainer glaubt, dass ein deutlich höherer Lohn von Sanchez oder auch von Mesut Özil, dessen Verbleib in London ebenfalls fraglich ist, Einfluss auf die Mannschaftskollegen hätte. Ein Umstand, der ihn skeptisch stimmt.

"Man muss das objektiv entscheiden. Der Verein hat immer Priorität", stellte Wenger klar. Er verstehe zwar, dass die Topspieler entsprechend entlohnt werden müssten, am Ende des Tages könne man aber "nur so viel zahlen, wie man sich leisten kann".

Berichten zufolge verlangen Sanchez und Özil rund 250.000 Pfund pro Woche, das entspricht knapp 300.000 Euro. Damit würde das Duo zu den Top-Verdienern in der Premier League aufsteigen.  

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