Auch wegen Ansu Fati: Patrick Kluivert ist kein Fan eines Neymar-Transfers zum FC Barcelona

Nachwuchschef Patrick Kluivert ist kein Fan einer möglichen Rückkehr von Starstürmer Neymar zum spanischen Meister FC Barcelona. Die Blaugrana bemühten sich im Sommer um einen Transfer des Brasilianers, es kam aber zu keiner Einigung mit dessen Klub Paris Saint-Germain. Während Barcelonas Sportdirektor Eric Abidal in dieser Woche betonte, eine Verpflichtung Neymars bleibe "immer einer Option", hofft Kluivert, dass stattdessen die Eigengewächse eine Chance bekommen.

Auf Neymar angesprochen meinte der ehemalige Nationalstürmer der Niederlande bei RAC1: "Man weiß nie, was passiert. Aber sie haben gesehen, dass es nicht einfach ist, Neymar zu verpflichten. Und das aus zwei Gründen: Zum einen Katar (PSG gehört Qatar Sports Investment, Anm. d. Red.) und zum anderen bedeutete ein Transfer Neymars, dass man Spieler ausbremst, die bereits im Verein sind."

Einer dieser Spieler ist für Kluivert Shootingstar Ansu Fati. Der 17-Jährige profitierte zu Saisonbeginn von einigen Verletzungen in der Offensive der Barca-Profis und sorgte mit herausragenden Leistungen für Furore.

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Fati Neymar Barcelona PSG
Fati Neymar Barcelona PSG

Kluivert gab also zu Bedenken: "Die Entscheidung muss intern fallen. Holt man Neymar, bekommt man einen tollen Spieler. Aber Ansu Fati nimmt dieselbe Rolle ein und er, oder auch andere Spieler, werden ausgebremst."

Für Kluivert ist das eine Grundsatzentscheidung. "Was wollen wir? Diese Frage müssen wir uns stellen“, sagte er. „Wollen wir Neymar, wollen wir, dass Junge Spieler hochkommen, oder wollen wir beides?"

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