Wegen CL-Trauma: PSG holt Psychologen

Nichts soll unversucht bleiben! Der französische Meister Paris Saint-Germain hat einen Psychologen verpflichtet, um die Köpfe der PSG-Stars vom Champions-League-Desaster der letzten Jahre freizumachen.

Wie die L´Equipe berichtet, will der neue PSG-Sportdirektor Luis Campos mithilfe des Psychologen das Teamgefüge stabilisieren und eine neue mentale Stärke aufbauen.

PSG-Scheitern hat Tradition

Beim Achtelfinal-Aus gegen Real Madrid brach PSG in der zweiten Hälfte des Rückspiels trotz einer Gesamtführung von 2:0 regelrecht zusammen und schied durch einen Hattrick von Karim Benzema aus dem Wettbewerb aus.

Im Klub wird der Champions-League-Triumph als oberstes Ziel kommuniziert – mit diesem Kader voller Superstars kein Wunder.

Doch auch in den Jahren zuvor scheiterte PSG. 2020 verloren die Pariser das Endspiel 0:1 gegen den FC Bayern.

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Unvergessen ist das Scheitern 2017, als PSG das Hinspiel gegen den FC Barcelona 4:0 gewann, im Rückspiel in Barcelona aber noch dramatisch ausschied.

Psychologie längst ein legitimes Mittel

Dabei verwundert es, warum PSG erst jetzt auf einen Psychologen zurückgreift. Zahlreiche Vereine beschäftigen sowohl für das Profiteam als auch für die Jugendakademie Spezialisten, die die Spieler mental schulen.

Auch einzelne Spieler wie beispielsweise Andres Iniesta haben zugegeben, immer häufiger die Hilfe eines Psychologen aufzusuchen, um unter anderem dem Druck standzuhalten.

Neben einem neuen Psychologen soll auch ein Ernährungsberater zum PSG-Staff hinzustoßen.

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