Wegen Corona: NBA-Stars mit großer Geste für Arena-Mitarbeiter

Sportinformationsdienst
Sport1

Die Basketball-Stars Giannis Antetokounmpo (Milwaukee Bucks) und Kevin Love (Cleveland Cavaliers) spenden den Mitarbeitern ihrer Heimarenen jeweils 100.000 Dollar als Soforthilfe.

Wegen der Unterbrechung des Spielbetriebs in der NBA aufgrund der Corona-Pandemie müssen die Beschäftigen in den 29 Spielstätten mit erheblichen finanziellen Einbußen rechnen. 

 Der sechsmalige NBA-Champion Golden State Warriors kündigte an, dass Klubbesitzer und Spieler einen Katastrophenhilfe-Fonds über eine Million US-Dollar (rund 900.000 Euro) einrichten werden, um den mehr als 1000 (Teilzeit-)Beschäftigten des Chase Center in San Francisco zu helfen.

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In dieser Arena wie in vielen weiteren Hallen des Landes fallen nicht nur Sportevents, sondern auch Konzerte bis auf Weiteres aus.

Auch die NHL stellte den Spielbetrieb vorübergehend ein, große Konzerte finden in den Hallen in naher Zukunft ebenfalls nicht statt.

Stars setzen ein Zeichen

"In dieser schwierigen Zeiten möchte ich den Menschen helfen, die mein Leben, das meiner Familie und das meiner Teamkollegen einfacher machen", schrieb Antetokounmpo bei Twitter.

"Ich hoffe, dass in Zeiten dieser Krise andere nachziehen, um unsere Gemeinschaft zu unterstützen", hatte Love zuvor bei Instagram mitgeteilt.

Top-Rookie Zion Williamson (New Orleans Pelicans) kündigte an, die Gehälter aller Angestellten des Smoothie King Center für den nächsten Monat zu übernehmen.

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Auch Mark Cuban, Besitzer der Dallas Mavericks um den deutschen Nationalspieler Maxi Kleber, lässt seine Mitarbeiter im American Airlines Center nicht im Stich. So erhalten alle nach Stunden Beschäftigen zunächst denselben Lohn, den sie verdient hätten, wenn die kommenden vier Heimspiele der Mavericks stattgefunden hätten. Auch viele weitere Teams arbeiten an entsprechenden Notfallplänen.

Die Cavaliers arbeiten bereits an einem Plan, um die Mitarbeiter in ihrem Heimstadion Rocket Mortgage Fieldhouse entsprechend zu entschädigen. 

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