DHB beklagt Mitgliederschwund

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DHB beklagt Mitgliederschwund
DHB beklagt Mitgliederschwund

Der Deutsche Handballbund (DHB) beklagt als Auswirkung der Corona-Pandemie einen deutlichen Mitgliederschwund. „Wir haben im Jahr 2020 3,4 Prozent unserer Mitglieder verloren“, sagte Mark Schober, Vorstandsvorsitzender des Verbandes, dem Nachrichtenportal t-online: „In absoluten Zahlen gesprochen sind das 25.000 Mitglieder, die aus den Vereinen ausgetreten sind.“

Diese Abwanderung führt Schober eindeutig auf die Pandemie zurück. In den Jahren zuvor sei es dem DHB schließlich "seit 2016 gelungen, die Mitgliederzahlen auf einem konstanten Niveau zu halten", so Schober. 2020 habe man unterdessen keine neuen Mitglieder dazugewinnen können, "da wir Interessierten einfach keine Angebote machen konnten".

Der größte Fehler der Politik sei gewesen, dass in der "frühen Phase der Pandemie 2020 der Nachwuchssports pauschal und unbedacht heruntergefahren wurde", findet Schober. Die Aufrechterhaltung des Trainings- und Spielbetriebs im Nachwuchs- und Freizeitbereich betrachtet er als eine große Herausforderung.

Der Handball in Deutschland befindet sich laut dem DHB-Chef im Jahr 2022 in einer „organisatorischen Krise“. Die Vereine seien „ständig wechselnden Rahmenbedingungen ausgesetzt, müssen sich neu positionieren, um in dieser Situation Angebote zu schaffen“.

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