Wegen Coronavirus: Fed-Cup-Finals verschoben

Sportinformationsdienst
Sport1

Aufgrund der Ausbreitung des Coronavirus hat der Tennis-Weltverband (ITF) das Fed-Cup-Finalturnier in Budapest auf unbestimmte Zeit verschoben.

Das gab die ITF am Mittwoch bekannt, nachdem die ungarische Regierung ein Verbot für öffentliche Versammlungen in Hallen mit mehr als 100 Personen ausgesprochen hatte.


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Betroffen davon ist auch die deutsche Frauen-Mannschaft um Teamchef Rainer Schüttler, die sich für die ursprünglich für den 14. bis 19. April geplante Endrunde qualifiziert hatte.

Verband prüft Alternativtermin

"Wir sind äußerst enttäuscht, diese Entscheidung treffen zu müssen, aber wir werden die Sicherheit und das Wohlergehen der Spieler, Kapitäne, Veranstaltungsmitarbeiter und Zuschauer nicht aufs Spiel setzen", sagte ITF-Präsident David Haggerty. Der Weltverband prüft derzeit Alternativtermine zur Austragung des Turniers.

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Da der Fed Cup eine Qualifikationsveranstaltung für die Olympischen Spiele (24. Juli bis 9. August) ist, arbeite die ITF zudem eng mit dem Internationalen Olympischen Komitee (IOC) zusammen, um Auswirkungen auf die Sommerspiele in Tokio zu erörtern. Deutschlands Spitzenspielerin Angelique Kerber (Kiel) braucht beispielsweise noch einen Fed-Cup-Einsatz, um in Tokio starten zu dürfen.


Am vergangenen Montag war bereits das prestigeträchtige Turnier im kalifornischen Indian Wells abgesagt worden. Die Gesundheitsbehörde des Riverside County hatte zuvor einen gesundheitlichen Notstand für das Coachella Valley, in dem Indian Wells liegt, ausgerufen.

Das dortige ATP- und WTA-Turnier, das am Donnerstag beginnen sollte, gehört sowohl bei den Männern wie bei den Frauen zur höchsten Kategorie auf der Tour. Auch die Austragung der Miami Open vom 23. März bis zum 5. April ist gefährdet.

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