Wegen F1-Sparzwängen: Ferrari denkt an IndyCar-Einstieg

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Diese Entscheidung wäre ein Hammer.

Weil in der Formel 1 bald eine Kostendeckelung greift, soll Ferrari mit einem Einstieg in die IndyCar-Serie liebäugeln. Schon im Mai hatte Scuderia-Teamchef Mattia Binotto bestätigt: "Ja, wir schauen uns das gegenwärtig an." Nun werden die Pläne offenbar konkreter. 

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Ab dem Jahr 2021 gilt in der Königsklasse eine Budgetobergrenze von 145 Millionen Dollar pro Jahr, diese wird in den Jahren danach sogar noch gesenkt. "Diese Grenze kann nicht erreicht werden, ohne erhebliche Opfer zu erbringen, vor allem beim Personal. Wir kommen in eine Position, an welcher wir uns überlegen müssen, ob wir unseren Renn-DNA nicht auch in anderen Serien einbringen sollen", so Binotto gegenüber Sky Italia.

Ferrari denkt über IndyCar nach

"Wir tragen für unsere Angestellten die Verantwortung, und wir wollen sicherstellen, dass jeder von ihnen auch künftig einen Arbeitsplatz hat. Aus diesem Grund haben wir begonnen, andere Rennprogramme unter die Lupe zu nehmen. Wir schauen uns IndyCar gegenwärtig an. Auch der Langstreckensport ist ein Thema."


Und auch bei der IndyCar-Serie selbst ist man nicht abgeneigt. Serienbesitzer und Milliardär Roger Penske würde einen Einstieg der Scuderia begrüßen.

"Natürlich versuchen wir, weitere Hersteller in den IndyCar-Sport zu bringen. Sie haben gewiss schon davon gehört, wir reden mit Ferrari. Wir werden 2022 ein neues Motorreglement erhalten, und es wäre ein enorme Bereicherung, wenn wir einen dritten Herstellen begrüßen könnten", sagte der 83-Jährige in einem Interview mit Sirius XM Radio.

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