Wegen Rapvideo: Kölns Modeste muss zum Rapport!

Modeste betont, der FC habe ihn nicht unbedingt halten wollen. Neue Medienberichte sprechen allerdings gegen die Darstellung des Franzosen.

Das Musik-Video von Anthony Modeste erfreut nicht jeden beim 1. FC Köln und das liegt nicht nur an den Gesangskünsten. Manager Jörg Schmadtke bittete den Torjäger zum Gespräch. Einigen Sponsoren hat der Clip ganz und gar nicht gefallen.

Vor allem FC-Sponsor Ford dürfte wenig begeistert sein. Im Video ist Modeste vor einem Mercedes zu sehen, am Ende benutzt er einen VW Lupo. "Das ist nicht wirklich glücklich", erklärte Schmadtke gegenüber dem Express.

Mit der Aktion von Dortmunds Pierre-Emerick Aubameyang, der einer Maske seines Sponsors Nike seinen Treffer auf Schalke feierte, kann man dies laut dem FC-Manager aber nicht vergleichen: "Das hat für uns natürlich nicht die Wertigkeit wie bei Aubameyang. Das ist ja keine konzertierte Aktion gegen den eigenen Sponsor."

Unglücklich sei vor allem, dass Modeste mit einem Lupo statt einem Modell von Ford zu sehen ist. Eine Strafe steht dem Franzosen aber nicht ins Haus. "Nein, genauso wenig wie eine öffentliche Hinrichtung. Ich denke, die Botschaft ist angekommen."

Ungehindert von seinen Ausflügen ins Musikgeschäft läuft es dagegen für den Kölner Torjäger. In 26 Bundesligaspielen erzielte die Nummer 27 des FC satte 22 Tore. Lediglich Aubameyang und Bayerns Robert Lewandowski konnten dies bislang überbieten (je 22).

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