"Armageddon-Szenarien!" Zoff um Bottas-Strafe

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Der spektakuläre Dreher von Valtteri Bottas in der Boxengasse beim Freitagstraining war nicht nur gefährlich, er sorgt auch einen Tag später noch für großen Ärger.

Der finnische Mercedes-Pilot erreichte im Qualifying zum Großen Preis der Steiermark Platz zwei, muss das Rennen am Sonntag aber von Platz fünf aus in Angriff nehmen.

Denn Bottas wurde für sein Missgeschick von der Rennleitung um Michael Masi um drei Plätze nach hinten strafversetzt.

Für den 31-Jährigen ist diese Strafe nicht nachvollziehbar. "Aus meiner Sicht ist es sehr hart. Ich hätte niemals gedacht, dass es dafür eine Strafe geben kann", zeigte sich Bottas empört – nicht nur über das Strafmaß, sondern auch über McLaren.

Bottas sauer auf McLaren

Mechaniker des Teams hatten seinen Boliden am Freitag zwar wieder in die Spur gesetzt, nur kurze Zeit später aber Sanktionen gegen Bottas gefordert. 

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Das kam beim Finnen überhaupt nicht gut an. "Wenn andere Teams ihre Chance sehen, beschweren sie sich, wie gefährlich es doch war und so weiter", sagte er und legte nach: "In diesem Sport versucht immer jeder, den anderen zu bescheißen und abzuzocken."

Wolff spricht von "Armageddon-Szenarien"

Auch Motorsportchef Toto Wolff äußerte sich: "Es ist sehr unterhaltsam, wie schnell einige Sportdirektoren mit Armageddon-Szenarien um die Ecke kommen. Es ist gut, dass der Funk offen ist, dann haben wir alle was zu lachen."

Allerdings räumte er auch ein: "Natürlich kann es gefährlich sein, wenn viele Leute in der Box sind." 

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Erklären konnte er sich den Dreher auch einen Tag danach nicht wirklich. Er sei "komplett überrascht" gewesen, sagte er. "Vielleicht war die Linie in der Boxengasse noch etwas feucht vom Nieselregen."

Durch Bottas' Rückversetzung könnte Mercedes um eine taktische Option gebracht worden sein, er steht beim Start jetzt noch hinter Sergio Perez im zweiten Red Bull. Und die Strategie könnte entscheidend werden, denn Hamilton sieht ein schwieriges Rennen auf Mercedes zukommen.

"Im Rennmodus war Red Bull im Training eine Viertelsekunde schneller als wir", sagte der Engländer: "Ich glaube nicht, dass wir die pure Geschwindigkeit haben, um sie auf der Strecke zu überholen."

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