Wegen verkürzter F1-Saison: Damon Hill erwartet "außergewöhnliche WM"

Juliane Ziegengeist
motorsport.com

Zwar haben sich die Formel-1-Organisatoren zum Ziel gesetzt, die Saison mit 15 bis 18 Rennen zu füllen. Doch selbst wenn sie ihr Maximalziel erreichen sollten, wird es immer noch die kürzeste Saison seit 2009, was sich gewiss auch auf den diesjährigen Titelkampf niederschlagen wird, wie Damon Hill prognostiziert.

"Die diesjährige Meisterschaft wird seltsam sein, denn wenn sie eine reduzierte Anzahl von Rennen hat, geht es bei jedem Rennen ums Ganze", sagt der Brite im 'Autosport'-Podcast "Race of My Life". "Sie werden nicht die Chance haben, zu sehen, ob es einen Trend durch die Saison gibt oder nicht, es wird keine Entwicklung geben."

Der Weltmeister von 1996 glaubt daher, dass es "eine ganz außergewöhnliche Art von Meisterschaft" werden wird, in der Fahrer, die um den Titel kämpfen, mehr Risiken eingehen müssen, in der sich aber gleichzeitig auch jeder Fehler doppelt und dreifach rächt. Ähnlich hatte sich auch schon Valtteri Bottas dazu geäußert.

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"Es wird offensichtlich eine ganz besondere Saison werden, weil sie kürzer als die geplante Anzahl von Rennen sein wird", sagte der Mercedes-Pilot gegenüber 'Sky Sports F1'. "Jeder Fehler wird viel mehr kosten als früher. Es geht nur um die Konstanz." Denn die Möglichkeiten, verlorenen Boden wieder gut zu machen, seien begrenzt.

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.

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