Menschenrechte: DOSB macht ernst

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Menschenrechte: DOSB macht ernst
Menschenrechte: DOSB macht ernst

Präsident Thomas Weikert will bei der nächsten Mitgliederversammlung des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) das Thema Menschenrechte in der Satzung verankern lassen.

Das sagte der Funktionär in einem Interview auf der Webseite des Dachverbands. Weikert, der am Samstag ein halbes Jahr im Amt ist, will zudem bereits im Herbst einen Menschenrechtsbeirat installieren.

Anlass hierzu hätten die Erfahrungen rund um die Olympischen Winterspiele in Peking gegeben. Die Auseinandersetzung im Vorfeld einer Sportgroßveranstaltung könne "nur ein Einstieg in das Thema gewesen sein", erklärte Weikert: "Wir können es jetzt nicht ruhen lassen und dann beim nächsten Sportgroßereignis wieder bei Null anfangen."

Der Sport müsse sich ganz allgemein "wertebasierter" aufstellen, sagte der 60-Jährige, der sich bei der Mitgliederversammlung am 3. Dezember in Baden-Baden erneut zur Wahl stellen muss.

Nach seinen ersten sechs Monaten an der Spitze des DOSB zog Weikert ein positives Fazit. So habe man erreicht, "dass die Stimme des organisierten Sports in der Politik wieder stärker gehört wird", erklärte er und verwies auf die aktuelle Forderung von Gesundheitsminister Karl Lauterbach, den Schulsport und die Sportvereine zu stärken.

Den Beschluss im Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestags, wonach der organisierte Sport fast 500 Millionen Euro u.a. für den Neustart nach Corona und die Sanierung von Sportstätten erhalten soll, wertete der ehemalige Präsident des Tischtennis-Weltverbandes ebenso als Erfolg wie den Dialogprozess „Schutz vor Gewalt im Sport“.

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