Welches MotoGP-Rennen Valentino Rossi am liebsten noch einmal erleben würde

Juliane Ziegengeist

In der vergangenen MotoGP-Saison markierte Valentino Rossi erneut einen Meilenstein in seiner langen und erfolgreichen Rennkarriere: Auf Phillip Island absolvierte der 40-Jährige seinen klassenübergreifend 400. Grand-Prix-Start.

Zwei weitere kamen im Laufe des Jahres hinzu. Auch wenn ihm ein Sieg die zweite Saison in Folge verwehrt blieb, kann er auf eine beachtliche Zahl von 115 Triumphen zurückblicken. Einer davon schmeckte besonders süß. "Ich denke, das wäre Südafrika 2004", antwortet er auf die Frage, welches Rennen er gern noch einmal erleben würde.

"Ich habe schon oft über diese Frage nachgedacht. Und das Beste war der erste Sieg mit Yamaha. Es war ein ganz besonderer Moment und es hatte so einfach keiner erwartet. Es war eine großartige Herausforderung, eine sehr mutige Wahl. Deshalb ist es das Highlight in meiner Karriere bis heute", sagt Rossi im Gespräch mit 'MotoGP.com'.

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Nach drei WM-Titeln in Folge hatte der Italiener Ende 2003 Honda in Richtung Yamaha verlassen. Der Große Preis von Südafrika markierte den Saisonauftakt und die Feuerprobe für Rossi im neuen Team. Er sicherte sich die Pole-Position, lieferte sich im Rennen mit Erzrivale Max Biaggi ein Rad-an-Rad-Duell bis zum Ende und gewann.

Und welches Bike würde er auf welcher Strecke am liebsten noch einmal pilotieren? Auch darauf hat der "Doktor" eine Antwort: "Vielleicht Phillip Island 2003 mit der Fünfzylinder-Honda. Als ich die gelbe Flagge übersah und trotz Zehn-Sekunden-Strafe gewann", erinnert sich Rossi an ein chaotisches Rennen down under.

"Was das Motorrad und die Technik angeht, ist es eines der besonderen Exemplare gewesen. Es war ein toller Moment, erst recht auf Phillip Island", schwärmt der MotoGP-Routinier, dessen Augen bis heute leuchten, wenn er von derlei Erlebnissen spricht.

"Die Leute fragen mich immer: Was ist dein Geheimnis? Für mich ist es einfach die Leidenschaft für Motorräder", sagt der 40-Jährige. "Ich bin damit aufgewachsen. Mein Vater setzte mich schon aufs Motorrad, als ich zwei Jahre alt war. Das ist ein Teil von mir, der mehr oder weniger immer da sein wird. Selbst wenn ich richtig alt werde."

Mit Bildmaterial von LAT.

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