Wellbrock: Corona wirbelt EM-Vorbereitung durcheinander

Wellbrock: Corona wirbelt EM-Vorbereitung durcheinander
Wellbrock: Corona wirbelt EM-Vorbereitung durcheinander

Eine Coronainfektion nach der WM hat die Vorbereitung des Schwimm-Olympiasiegers Florian Wellbrock auf die Europameisterschaften in Rom (11. bis 21. August) durcheinandergewirbelt. „Da ist definitiv Zeit verloren gegangen, das ist schon sehr ärgerlich in der EM-Vorbereitung“, sagte der Doppel-Weltmeister dem SID. Wegen der Erkrankung musste der Magdeburger auf ein Trainingslager auf Mallorca verzichten.

Welche Auswirkungen das auf seine EM-Starts haben wird, weiß Wellbrock noch nicht: "Aktuell haben wir noch gar nichts geplant. Ob ich alle Strecken schwimme oder gar nichts schwimme, kann ich noch nicht beantworten." Bei der WM in Budapest im Juni hatte der 24-Jährige auf fünf Strecken fünf Medaillen gewonnen - zweimal Gold, einmal Silber und zweimal Bronze. Auch in Rom war Wellbrock eigentlich über 800 und 1500 m Freistil im Becken und über 5 und 10 km sowie in der Staffel im Freiwasser vorgesehen.

Die Erkrankung habe sich wie eine heftige Grippe angefühlt, berichtete er, „deswegen waren die letzten zwei Wochen nicht ganz so erholsam, wie sie sein sollten.“ Er habe anderthalb Wochen Symptome gehabt, „dann hat es noch eine halbe Woche gedauert, bis meine Tests wieder negativ waren“. Seit einer Woche ist Wellbrock wieder im Training, „jetzt versuche ich, den Rhythmus wieder aufzunehmen“.

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