Weltmeister Schubenkow und Kutschina dabei: IAAF erteilt sieben Russen Starterlaubnis

SID
Zehn Leichtathleten wegen Visa-Problemen nicht in Eugene am Start

Der Leichtathletik-Weltverband IAAF hat sieben weiteren russischen Athleten um die Weltmeister Sergej Schubenkow und Marija Kutschina die Starterlaubnis als neutraler Sportler erteilt. Dies gab die IAAF am Dienstag bekannt. Insgesamt zwölf Russen sind damit nun startberechtigt, während der nationale Verband als Konsequenz systematischen Dopings weiter suspendiert bleibt. 
Wie die IAAF mitteilte, ist damit im Jahr 2017 insgesamt zehn Anträgen stattgegeben worden, 17 wurden abgelehnt. Rund 100 Anträge seien insgesamt eingegangen. Bewerber für eine Sondergenehmigung müssen einen umfangreichen Fragenkatalog beantworten, um nachzuweisen, dass sie von dem laut McLaren-Report staatlich verordneten Doping in ihrer Heimat nicht betroffen gewesen sind.
Mit Abstand prominenteste Sportler des Septetts, das nun die Starterlaubnis bekam, sind 110-m-Hürdenläufer Schubenkow und Hochspringerin Kutschina, die damit nun wohl bei den Weltmeisterschaften in London (5. bis 13. August) ihre vor zwei Jahren in Peking gewonnenen Titel verteidigen können.
Die Freigabe bekamen zudem Illja Mudrow, Olga Mullina (beide Stabhochsprung), Sergej Schirobokow, Jana Smerdowa (beide Gehen) sowie Daniil Zyplakow, Hallen-Europameister im Hochsprung von 2015.
Im Februar hatte die IAAF drei Anträgen russischer Leichtathleten stattgegeben und der früheren Hallen-Europameisterin Anschelika Sidorowa (Stabhochsprung), Kristina Siwkowa (Sprint) und Alexej Sokirskij (Hammerwurf) ein Sonderstartrecht erteilt. Bereits im vergangenen Sommer hatten Whistleblowerin Julija Stepanowa (800 m) und Weitspringerin Darja Klischina die Freigabe erhalten. Klischina war als einzige russische Leichtathletin bei Olympia 2016 in Rio de Janeiro gestartet.




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