Olympia: Weltrekord pulverisiert! Superstar Warholm in anderen Gold-Sphären

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Weltrekord pulverisiert! Superstar Warholm in anderen Gold-Sphären
Weltrekord pulverisiert! Superstar Warholm in anderen Gold-Sphären

Karsten Warholm ist mit einem Wahnsinns-Weltrekord zu Olympia-Gold über 400 m Hürden gestürmt.

Der 25 Jahre alte Norweger verbesserte seine eigene Bestmarke gleich um 76 Hundertstel auf 45,94 Sekunden, danach zerriss sich der Weltmeister im Ziel das Trikot wie einst Diskuswerfer Robert Harting.

Silbermedaillengewinner Rai Benjamin (USA) blieb mit 46,17 Sekunden ebenfalls deutlich unter dem alten Weltrekord. Bronze ging an den Brasilianer Alison Dos Santos (46,72).

Olympiasieger Warholm: “Größter Moment meines Lebens”

“Das ist so verrückt”, sagte Warholm, der erst am 1. Juli den alten Weltrekord des US-Amerikaners Kevin Young von den Olympischen Spielen 1992 - fast vier Jahre vor seiner Geburt - verbessert hatte: “Das ist mit Abstand der größte Moment meines Lebens.”

Karsten Warholm. (Bild: Michael Steele/Getty Images)
Karsten Warholm. (Bild: Michael Steele/Getty Images)

Nur vier Läufer in der Geschichte hatten vorher Zeiten unter 47 Sekunden erreicht und damit den großen Edwin Moses (47,02) übertroffen - Nummer 4 neben Warholm, Young und Benjamin war der zwischenzeitlich am nächsten an den Rekord herangerückte Abderrahman Samba aus Katar 2018. Warholm knackte als erster unglaubliche 46 Sekunden.

“Ich bin noch nicht fertig”

“Ich habe wie ein verdammter Wahnsinniger trainiert”, sagte Warholm: “Ich hatte letzte Nacht Mühe einzuschlafen, weil ich dieses besondere Gefühl in meiner Brust hatte. Es ist wie das Gefühl, das ich als Sechsjähriger an Heiligabend hatte. Ein Gefühl, von dem man nicht glaubt, dass man es noch einmal haben wird, wenn man älter ist. Aber ich hatte es letzte Nacht.”

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Damit ist Warholm nun Europa- und Weltmeister sowie Olympiasieger. “Ich war so fokussiert darauf, die letzte Medaille in meiner Sammlung zu holen und jetzt ist alles komplett”, sagte er: “Ich muss mir neue Ziele setzen, ich glaube, ich bin noch nicht fertig.”

Das deutsche Trio Constantin Preis (Sindelfingen), Luke Campbell und Joshua Abuaku (beide Frankfurt/Main) war im Halbfinale ausgeschieden.

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