Favre: Darum steht Sancho nicht in der Startelf

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Borussia Dortmund gleicht in der Saison 2019/20 einer Wundertüte, ruft bei seinen Anhängern regelmäßig eine Achterbahnfahrt der Gefühle hervor.

Unterirdische Leistungen – wie am vergangenen Freitag gegen den SC Paderborn, als der BVB gegen das Tabellenschlusslicht zur Pause mit 0:3 zurücklag (und noch ein glückliches 3:3-Remis rettete) – wechseln sich ab mit begeisternden Auftritten wie gegen Inter Mailand, als der BVB nach einem 0:2 zur Pause noch mit 3:2 gewann.


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Ungeachtet aller Enttäuschungen in dieser Spielzeit liegt der BVB in der Bundesliga aber nur fünf Punkte hinter Tabellenführer Borussia Mönchengladbach sowie in der Champions League auf Kurs Achtelfinale.

Zudem hofft Hans-Joachim Watzke nach einer Aussprache nach dem Paderborn-Desaster auf einen heilsamen Schock: "Ich habe die Hoffnung und das Gefühl, dass sich in der Mannschaft etwas getan hat", sagte der BVB-Boss, "irgendwas ist am vergangenen Wochenende passiert."

Favre erklärt Verzicht auf Sancho

In Barcelona verzichtet Favre in der Startelf auf Jadon Sancho und Mario Götze.Über das Fehlen von Sancho sagte Favre vor dem Spiel bei Sky: "Barcelona ist ein schwieriges Spiel. Wir brauchen Spieler auf dem Platz die fokussiert und bereit sind. Wir haben uns ihn angeschaut und uns für diese Startelf entschieden." 

In der Offensive agieren Reus und Brandt im Zentrum, während Achraf Hakimi und Raphael Guerreiro über die Flügel für Gefahr sorgen. Der FC Barcelona tritt mit Lionel Messi und Ousmane Dembélé in der Startformation an.

Aufstellungen: 

BVB: Bürki - Piszczek, Akanji, Hummels, Schulz - Witsel, Weigl - Hakimi, Reus, Guerreiro - Brandt

Barcelona: Ter Stegen - Sergi Roberto, Umtiti, Lenglet, Firop - Rakitic, Busquets, de Jong - Messi, Suarez, Dembélé


Nicht von der Hand zu weisen sind jedoch die gewaltigen Schwankungen, denen die Borussia unterliegt – und die Lucien Favre nicht in den Griff zu bekommen scheint, weshalb der BVB-Trainer angezählt ist.

Favre in Barcelona und Berlin auf der Bank

Favre soll aber sicher am Mittwoch beim FC Barcelona (Champions League: FC Barcelona - Borussia Dortmund ab 21 Uhr bei SPORT1 im LIVETICKER) und am kommenden Wochenende in der Bundesliga bei Hertha BSC auf der Bank sitzen.

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Sollten Favre und Co. am 5. Spieltag in Spanien gewinnen und Inter Mailand bei Slavia Prag nicht über ein Remis hinauskommen, stünde der BVB vorzeitig im Achtelfinale – bei einem Dortmunder Remis müsste Inter verlieren.

Neben Favre steht aber vor allem auch die Mannschaft in der Pflicht. "Wir schieben die Verantwortung nicht weiter", sagte Marco Reus. "In Barcelona beginnt es von Null. Wir haben da eine Riesenchance, uns für die nächste Runde zu qualifizieren."

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Barcelona auch nicht in Topform

Da auch Barcelona weit weg ist von seiner Topform und in der Königsklasse zuletzt gegen Slavia zuhause nur zu einem torlosen Remis kam, sollte sich der BVB durchaus etwas ausrechnen, muss aber ein anderes Gesicht als zuletzt gegen Paderborn oder zwei Wochen zuvor beim FC Bayern (0:4) zeigen.


Verzichten muss Favre auf Ex-Barca-Star Paco Alcácer (Magen-Darm-Infekt), Jacob Bruun Larsen (Knie) und den langzeitverletzten Thomas Delaney (Knöchel).

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