Werder äußert Kritik am Liga-Gipfel

SPORT1
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Am Mittwoch treffen sich Vertreter von 14 Bundesliga-Klubs und des Hamburger SV in Frankfurt, um über die wichtigsten Themen hinsichtlich der Zukunft des deutschen Fußballs zu debattieren.

Dass nicht alle 18 Vereine der höchsten Spielklasse am Gipfel teilnehmen - Mainz, Augsburg, Bielefeld und Stuttgart wurden von Initiator FC Bayern nach Infos von Bild und kicker nicht eingeladen -, stößt bei Werder Bremen auf Kritik.

"Angesichts der Themen, die dort besprochen werden, und im Sinne der Solidarität innerhalb der Liga hätten wir uns gewünscht, dass alle Bundesligisten eingeladen werden", wird Geschäftsführer Frank Baumann vom kicker zitiert.

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Ein Thema beim Gipfel soll die Verteilung der TV-Gelder sein. Hier hatte sich Werder auf die Seite der fehlenden vier Teams gestellt, die fordern, den "kleineren Klubs" mehr Anteile zukommen zu lassen, wobei die Top-Mannschaften fürchten, dass dadurch die internationale Wettbewerbsfähigkeit deutscher Klubs gefährdet würde.

Neben dem Umgang mit den Fernsehgeldern soll die Nachfolge des Ende Juni 2022 aus dem Amt scheidenden Christian Seifert an der Spitze der Deutschen Fußball Liga (DFL) besprochen werden. Und das, obwohl keine Vertreter der DFL geladen sind.

Auch der Umgang mit der Coronakrise und den Fan-Entscheidungen der Politik sowie der anhaltenden Machtkampf an der Spitze des Deutsche Fußball Bundes (DFB) sollen Thema sein.

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Mit Sport-Informations-Dienst (SID)