Werner vor Wechsel zu Chelsea

Florian Plettenberg, Johannes Fischer
Sport1

Timo Werner hat offenbar eine Entscheidung über seine Zukunft getroffen.

Wie die Bild, der kicker und der englische Telegraph übereinstimmend berichten, verlässt der Stürmer RB Leipzig im Sommer. Dafür würde der Nationalspieler seine Ausstiegsklausel ziehen, die etwa 60 Millionen Euro beträgt.

Werner tendiert zu einem Wechsel nach England - und zwar zum FC Chelsea. Diese Information kann SPORT1 bestätigen.

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Dort soll Werner einen Vertrag bis 2025 erhalten, der ihm knapp über zehn Millionen Euro pro Jahr einbringen würde.

Der Hauptgrund dafür: Das intensive Werben von Trainer Frank Lampard, der ein großer Fan des pfeilschnellen Torjägers ist. Chelsea will eine neue, hungrige Mannschaft aufbauen, Werner soll der Königstransfer werden.

Am Donnerstag soll es nun angeblich den Durchbruch in den Gesprächen zwischen dem 24-Jährigen und den Blues gegeben haben.

Werner besitzt in Leipzig noch einen Vertrag bis 2023, kann aber in diesem Sommer durch eine bis zum 15. Juni gültige Klausel den Verein verlassen. Die Entscheidung könnte damit im Laufe der kommenden Woche fallen.

Liverpool nimmt wohl Abstand

Bislang hatte der FC Liverpool als Favorit für einen Transfer des deutschen Nationalspielers gegolten. Reds-Teammanager Jürgen Klopp soll sich vergangene Woche bei der Vereinsführung für eine Verpflichtung des Deutschen ausgesprochen haben. Doch wie Sport Bild und Mirror berichteten, sollen die Reds nicht bereit sein, die Klausel, die offenbar Mitte Juni abläuft, zu zahlen.


"Eigentlich ist die Aussage, die vom Verein kommt, dass man durch die Corona-Krise derzeit nicht bereit und in der Lage ist, größere Transfers zu tätigen", erklärte auch England-Experte Raphael Honigstein im CHECK24 Doppelpass auf SPORT1.


Zwischenzeitlich war auch der FC Bayern in Verbindung mit Werner gebracht worden. Vor einem Monat erteilte der 24-Jährige dem Rekordmeister allerdings eine Absage.

Rummenigge erstaunt über Werners Absage

"Bayern ist ein toller Verein, da brauchen wir nicht drüber zu reden", sagte Werner in der Bild. "Und Hansi Flick hat diese Saison bewiesen, dass er ein richtig guter Cheftrainer ist. Aber falls ein Wechsel irgendwann einmal ein Thema werden sollte, würde mich eher der Schritt ins Ausland reizen als ein Wechsel zu Bayern."


Karl-Heinz Rummenigge reagierte anschließend mit Unverständnis auf Werners öffentliche Absage.

"Ich bin ja eigentlich über nichts mehr erstaunt, aber dass ein Spieler als Reaktion auf Gerüchte in der Öffentlichkeit eine solche Aussage macht, habe ich auch noch nicht erlebt", sagte der Vorstandsvorsitzende des deutschen Rekordmeisters in der Sport Bild.

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