Wettbetrug? Nationalspieler am Pranger

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Schwere Vorwürfe gegen den englischen Nationalspieler Kieran Trippier. Der Profi von Atlético Madrid soll gegen Wettregeln verstoßen haben und wurde vom englischen Fußball-Verband FA angeklagt.


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Der englische Nationalspieler Kieran Trippier ist vom englischen Fußball-Verband FA wegen des angeblichen Verstoßes gegen die Wettregularien angeklagt worden.

Die Anklage bezieht sich auf angebliche Wetten rund um Trippiers Transfer von Tottenham Hotspur zu Atletico Madrid im Juli 2019.

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Der 29-Jährige hat nun bis zum 18. Mai Zeit, seine Stellungnahme dazu einzureichen.

Trippier: Habe als Profi nie gewettet oder profitiert

Trippier betont, er habe nie von Fußballwetten profitiert, auch nicht von anderen, die für ihn gewettet hätten.

"Ich habe auf freiwilliger Basis schon in den letzten Monaten bei den Ermittlungen der FA kooperiert und werde das auch weiterhin tun", sagte der Nationalspieler.

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Zudem erklärte er: "Ich möchte klarstellen, dass ich während meiner Zeit als Profi-Fußballer zu keinem Zeitpunkt irgendwelche Wetten platziert habe, die mit Fußball zu tun haben und auch keinen finanziellenn Nutzen von Wetten Dritter hatte.

Sturridge wegen ähnlichen Vergehens gesperrt

Wegen eines ähnlichen Verstoßes war der frühere englische Nationalspieler Daniel Sturridge 2019 zunächst für sechs Wochen gesperrt worden. Zudem sollte er eine Geldstrafe in Höhe von umgerechnet 83.500 Euro bezahlen.

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Nach einem Einspruch der FA bei einer unabhängigen Beschwerdekammer wurde die Strafe Anfang März sogar auf mehrere Monate sowie die Geldstrafe auf etwa 170.000 Euro erhöht.

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