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"Widert mich an": Deutliche Worte aus Vettels Team

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"Widert mich an": Deutliche Worte aus Vettels Team
"Widert mich an": Deutliche Worte aus Vettels Team

Die große Mehrheit der Formel-1-Welt steht zu Lewis Hamilton - mit teils deutlichen Worten.

Neben Hamilton selbst und den Verantwortlichen der F1 haben sich inzwischen auch zahlreiche andere Protagonisten zu der rassistischen Beleidigung durch den dreimaligen Weltmeister Nelson Piquet geäußert.

Der Brasilianer hatte Hamiltons Hautfarbe im Herbst 2021 mit einer portugiesischen Variante des N-Worts herabgewürdigt (“neguinho“), was im Vorfeld des England-GPs am Wochenende nun verspätet große Wellen schlägt. (NEWS: Alle aktuellen Infos zur Formel 1)

Piquet selbst bat Hamilton nun um Entschuldigung, ist sich aber einer Schuld nicht bewusst: „Was ich sagte, war schlecht durchdacht“, ließ der 69-Jährige am Mittwoch mitteilen. Der Begriff werde im brasilianischen Portugiesisch gewöhnlich und „historisch“ als Synonym für „Kerl“ oder „Person“ verwendet „und sollte nie beleidigen“: „Ich verurteile jede Andeutung, dass ich das Wort mit der Absicht benutzt habe, einen Fahrer wegen seiner Hautfarbe herabzuwürdigen.“

Ob dieser Versuch, die Wogen zu glätten, erfolgreich ist, wird sich zeigen. Der Aufruhr war und ist groß.

Verbale Entgleisung von Piquet: Heftige Reaktionen

Die klarsten Worte kamen dabei aus dem Team Aston Martin, für das auch Sebastian Vettel fährt.

Matt Bishop, Kommunikationschef des Rennstalls, schrieb bei Twitter: „Ich habe fünf Jahre sehr eng mit Lewis Hamilton zusammengearbeitet, als er und ich bei McLaren waren. Er ist ein absolut brillanter Formel-1-Fahrer und ein wahrhaft großartiger Mensch. Er tut riesig viel für Diversität und Inklusion. Im Gegensatz dazu widert Nelson Piquet Sr. mich an.“

Hamilton kann auf viel weiteren Zuspruch zählen, auch Mercedes-Konkurrent Ferrari veröffentlichte ein Statement, ebenso deren WM-Aspirant Charles Leclerc. Auch Hamiltons Mercedes-Teamkollege und englischer Landsmann George Russell solidarisierte sich, ebenso wie die Experten und Ex-Piloten Martin Brundle und Damon Hill.

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