Wiegert vom Titelgewinn überzeugt

Wiegert vom Titelgewinn überzeugt
Wiegert vom Titelgewinn überzeugt

Trainer Bennet Wiegert vom Bundesliga-Tabellenführer SC Magdeburg ist vom Titelgewinn seiner Mannschaft überzeugt.

Ein Zitterhändchen werde sein Team durch das verlorene Finale in der European League (39:40 nach Verlängerung gegen Gastgeber Benfica Lissabon) nicht bekommen.

„Daraus wird nichts“, sagte Wiegert dem SID vor dem ersten von drei Matchball-Spielen am Donnerstag gegen HBW Balingen-Weilstetten: „Wir haben es die ganze Saison nicht bekommen, und werden es auch jetzt nicht kriegen.“

Magdeburg hat Titel vor Augen

Magdeburg führt die Liga drei Spieltage vor Schluss mit 58:4 Punkten an. Einzig der THW Kiel hat angesichts von sechs Zählern Rückstand (52:10) noch theoretische Chancen auf den Titel und könnte die erste Meisterschaft der Magdeburger seit 21 Jahren noch verhindern.

"Angst kenne ich nicht, sie ist ein absoluter Leistungshemmer", sagte Wiegert, der den Meistertitel unter dem damaligen SCM-Coach und heutigen Bundestrainer Alfred Gislason als Spieler miterlebt hatte, am Dienstag. Sein Team habe sich "drei Matchbälle erarbeitet für diesen einen Punkt. Jetzt wollen wir ernten und uns belohnen."

Wiegert arbeitet seit sechseinhalb Jahren als Cheftrainer des SCM, das Amt des Bundestrainers ist für den 40 Jahre alten Erfolgscoach kein Thema. "Mit dem Wort 'nie' sollte man vorsichtig sein, denn man weiß nicht, was die Zukunft bringt. Es kann einem unter Umständen in den Rücken fallen. Aber diese Frage stellt sich zurzeit nicht", sagte Wiegert: "Ich habe Visionen mit dem SC Magdeburg und nicht mit dem DHB."

Zudem habe er den Job über Jahre beobachtet und festgestellt: „Der Baum, an den jeder Hund sein Bein heben darf, will ich nicht sein. Was ich da mitbekommen habe, was alles auf einen einscheppert, das will ich meiner Familie nicht zumuten“, sagte Wiegert: „Ich habe einen riesigen Respekt vor Alfred, wie er mit der dauernden Kritik umgeht. Er ist mit all seiner Erfahrung der perfekte Mann dafür.“

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