Wierer setzt Spekulationen ein Ende

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Wierer setzt Spekulationen ein Ende
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Lange Zeit war über die Zukunft von Dorothea Wierer diskutiert worden. Im Gespräch mit Alberto Dolfin für La Stampa und Corriere dello Sport setzte die 32-Jährige nun allen Spekulationen ein Ende: „Am 15. Mai beginnt in der Toskana die Vorbereitung auf die neue Saison“, erklärte sie im Rahmen einer Sponsoren-Veranstaltung. (NEWS: Alles zum Biathlon)

Damit ist klar: Auch in der kommenden Biathlon-Saison geht die zweimalige Gesamtweltcup-Siegerin wieder an den Start und macht Jagd auf die dritte große Kristallkugel.

Der Hauptgrund für diese Entscheidung sei ihre körperliche Verfassung. „Ich habe beschlossen weiterzumachen, denn ich fühle mich noch gut in Form.“ Außerdem hoffe sie nach zwei Jahren Corona ohne Zuschauer noch einmal auf das Gefühl, vor vollen Rängen laufen zu können.

Olympia 2026 in Antholz? Wierer legt sich nicht fest

Ob sie auch über die Saison 2022/23 hinaus ihre sportliche Karriere fortsetzen will, darüber könne sie aktuell noch keine Aussage treffen. „In meinem Alter muss man Jahr für Jahr schauen, ob es weitergeht oder nicht.“

Geht es nach Martin Fourcade, der im März des vergangenen Jahres seinen Rücktritt erklärte, wäre eine Fortsetzung bis 2026 eine Option. „Ich denke, wenn die Olympischen Spiele 2026 nicht in Italien (Antholz, Anm. d. Red.) wären, würde sie bald zurücktreten. (...) Jetzt hat sie aber die Möglichkeit, vor der eigenen Haustür Olympische Spiele zu bestreiten, deshalb ist es von mir aus gesehen nicht ausgeschlossen, dass sie es sich noch einmal überlegt und weitermacht“, spekulierte er im Februar 2022 auf Nachfrage von Corriere dello Sport über Wierers Zukunft.

Darauf angesprochen erklärte Wierer jedoch kurz und knapp: „Ich denke nicht an 2026.“ An den Ort selbst hat sie jedoch gute Erinnerungen. Bei der WM 2020 holte sie ebendort Gold im Einzel und jeweils Silber in der Mixed-Staffel und im Massenstart.

Neben Wierer hatte auch Denise Herrmann erklärt, dass sie in der kommenden Saison wieder angreifen will. „Das Trainingsjahr beginnt traditionell am 1. Mai, somit liegen die ersten Trainingstage bereits hinter mir“, schrieb die 33-Jährige bei Instagram: „Wintersportler werden ja bekanntlich im Sommer gemacht. Der erste Muskelkater ist schon deutlich spürbar. Dennoch: Die Freude für die tägliche Schinderei ist groß, und ich brenne für die Heim-WM in Oberhof mit Euch Fans!“


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