Wiese protzt vor Comeback: "Wenn ich da bin, gewinnen wir!"

The Machine Tim Wiese steht vor seinem Comeback auf dem Fußballplatz (Foto: Getty Images)

 

Am Samstagabend ist es so weit, dann gibt Tim Wiese sein Comeback auf dem Fußballplatz. In der Kreisliga Nord Schwaben stellt sich der Ex-Nationalkeeper für die SSV Dillingen in den Kasten – und spuckt vorher wie eh und je große Töne.

“Ein paar Bälle aufs Tor und ich bin wieder der Alte. Ob Bundesliga oder Kreisliga, das ist alles das Gleiche. Wir werden Spaß haben. Ich denke, ich bin noch genauso schnell wie früher. Das Torwartspiel, wenn man es mal gut drauf hatte, ist wie Fahrrad fahren, das verlernt man nicht”, sagte Wiese bei einer Autogrammstunde in Dillingen.

Die ehemalige Nummer eins von Werder Bremen weilt schon seit Mittwoch in der schwäbischen Kleinstadt, um sich gezielt und mit seiner Mannschaft auf das Derby gegen den TSV Haunsheim vorzubereiten.


Trotz vier Jahren ohne Einsatz als Torhüter sieht sich Wiese immer noch gut genug. Auch,w eil er durch sein Training beim Wrestling noch mehr Sprung- und Schnellkraft habe. “Wrestling-Training ist viel härter. Wenn du in Amerika sieben Stunden trainieren musst, weißt du, was du getan hast. Durch die Muskulatur in den Beinen kann ich noch höher fliegen als früher.”

Wiese beim Training im Donaustadion in Dillingen (Foto: Imago)

Gegen Haunsheim, das als Aufsteiger die zweitbeste Offensive der Liga stellt, ist der Ausgang der Partie für Wiese schon klar. “Ich war in der Bundesliga, habe in der Nationalmannschaft gespielt, da brauche ich vor der Kreisliga keine Angst haben. Ich komme nicht umsonst hierher. Wenn ich da bin, gewinnen wir natürlich!”


Wieses Taktik, um mit dem Tabellenvorletzten Dillingen tatsächlich erfolgreich zu sein: “Wenn Ecke ist, dann alle nach vorne. Ich alleine im Sechzehner, das regle ich schon. Dann haben wir immer Überzahlspiel.”

…und beim Training mit Dillingens E- und D-Jugend (Foto: Imago)

Und für den Gegner hat er, ganz Wiese-like, auch schon ein paar Sätze Trashtalk parat.

“Ich habe gehört, dass Haunsheim schon große Töne gespuckt hat. Die brauchen keine Angst zu haben. Sie sollen schön auf mich zukommen, da kann ich den Ball und Gegner weghauen. Die sollen nicht immer aus 20 Metern schießen. Schön immer eins gegen eins…”

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