Eisbären mit Mini-Erfolg - Pinguins feiern gegen Turku

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Eisbären mit Mini-Erfolg - Pinguins feiern gegen Turku
Eisbären mit Mini-Erfolg - Pinguins feiern gegen Turku

Es hat nicht sollen sein!

Auch im zweiten Spiel gegen Tappara Tampere reichte es für die Eisbären nicht zu einem Sieg. Immerhin zwangen die Hauptstädter den finnischen Vertreter in die Overtime, ehe die Hausherren nach 44 Sekunden in der Verlängerung den 5:4-Erfolg (1:0, 2:3, 1:1, 1:0) durch Otto Rauhala klar machten. (News: Alles Wichtige zur CHL)

Davor zeigten sich die Eisbären, die nach zwei Heimpleiten gegen Tampere (1:6) und Skelleftea AIK (3:5) weiter auf dem letzten Rang in Gruppe E stehen, hochmotiviert, endlich den ersten Sieg der diesjährigen CHL-Saison einzufahren. (DATEN: Spielplan und Ergebnisse der CHL)

Zwar war es an den Hausherren, durch Santtu Kinnunen in Führung zu gehen (11.), aber Berlin kämpfte sich immer besser ins Spiel und drehte im zweiten Drittel per Doppelschlag das Match. Erst erzielte Leo Pföderl im Powerplay den Ausgleich (21.), ehe Giovanni Fiore den Puck zur Berliner Führung ins Netz bugsierte (25.).

Zweimal doppelte Unterzahl ist zu viel

In der 31. Minute gelang Pföderl mit seinem zweiten Treffer an diesem Tag sogar der durchaus verdiente Treffer zum 3:1. Aber die Finnen gaben nicht auf und glichen noch im Mitteldrittel durch Jukka Peltola (32.) und Joni Tuulola (39.) aus. (DATEN: Tabellen der CHL)

Das dritte Drittel begann dann denkbar schlecht für Berlin. Mark Zengerle (Halten) und Simon Despres (Hoher Stock) mussten kurz hintereinander auf die Strafbank und Tampere nutzte die doppelte Überzahl zur erneuten Führung (Brady Austin/47.).

Danach gab es durch Strafzeiten für Pföderl (Haken) und Blaine Byron erneut eine doppelte Unterzahl, diesmal hielten sich die Eisbären jedoch schadlos. Ihrerseits nutzten sie in der 55. Minute zum zweiten Mal eine Überzahl und kamen durch Matt White zum mehr als verdienten Ausgleich.

Eisbären verpassen späten Siegtreffer

Nur Sekunden vor dem Schluss hatten die Berliner noch den Siegtreffer auf dem Schläger, konnten einen Abpraller, der frei vor dem Tor lag aber nicht verwerten. So stand es zur Schlusssirene 4:4 und Berlin hatte zumindest den ersten Punkt in der CHL 2021/22 gesammelt.

Damit steht Berlin vor den verbleibenden drei Gruppenspielen schon enorm unter Druck. Gegen Skelleftea AIK am vierten Spieltag zählt nur noch ein Sieg.

Fischtown Pinguins Bremerhaven feiern nächsten Coup

Nach dem 0:5 bei den Växjö Lakers gelingt den Fischtown Pinguins Bremerhaven im zweiten Spiel gegen TPS Turku der zweite Erfolg. Nach dem 2:1-Triumph in Finnland stand es nun nach drei Dritteln in der eigenen Halle 3:0 (0:0, 0:0, 3:0).

Allerdings mussten die starken Norddeutschen lange warten, bis sie zum ersten Mal Grund zum Jubeln hatten. Erst nach 47 Sekunden im dritten Drittel brach Stanislav Dietz den Torbann. Es war der 29. Schuss, den die Pinguins bis dahin auf das Tor der Gäste abgegeben hatten.

Allein Jan Urbas stand bis zur Führung bei sieben Schussversuchen. Ironischerweise war es sein siebter Schuss, den Turku-Goalie Andrei Kareyev nur abprallen lassen konnte. Dietz sagte Danke und traf zur überfälligen Führung.

In der 47. Minute war es dann Urbas selbst, der zum vorentscheidenden 2:0 erhöhte. In der 60. Minute erzielte Ross Mauerman ins leere Tor den 3:0-Endstand.

Damit festigt Bremerhaven nach drei Spieltagen in der Gruppe A Rang zwei und hat weiterhin beste Chancen auf das Weiterkommen. Im vierten Spiel geht es nun wieder gegen Tabellenführer Växjö Lakers.

Die kommenden SPORT1-Übertragungen aus der Champions Hockey League

Samstag, 4. September: Adler Mannheim - Lukko Rauma ab 19.55 Uhr im SPORT1-LIVESTREAM

Samstag, 4. September: EHC Red Bull München - Rögle Ängelholm ab 19.55 Uhr im SPORT1-LIVESTREAM

Sonntag, 5. September: Skelleftea AIK - Eisbären Berlin ab 18 Uhr LIVE im TV auf SPORT1

Sonntag, 5. September: Fischtown Pinguins Bremerhaven - Växjö Lakers ab 18 Uhr im SPORT1-LIVESTREAM

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TV: SPORT1

Stream: SPORT1.de

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