Wildes Halbfinale: Atlético wirft Barca aus Supercopa

Sportinformationsdienst
Sport1

Ohne den verletzten deutschen Nationaltorhüter Marc-Andre ter Stegen hat Titelverteidiger FC Barcelona das Finale der spanischen Supercopa durch einen späten Doppelschlag verpasst.

Der Rekordsieger (13) unterlag Atlético Madrid im Halbfinale der erstmals in Saudi-Arabien ausgetragenen Finalrunde des reformierten Wettbewerbs mit 2:3 (0:0).


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Im Finale trifft Atlético auf Real Madrid, das sich bereits am Mittwoch durch ein 3:1 (2:0) im ersten Halbfinale gegen den FC Valencia qualifiziert hatte.

Der in der Halbzeit eingewechselte Koke (46.) erzielte 17 Sekunden nach dem Seitenwechsel nach einer schönen Kombination die Führung für Atlético.

VAR nimmt zwei Barca-Tore zurück

Superstar Lionel Messi (51.) sorgte wenig später für den Ausgleich, obwohl er an der Strafraumkante von gleich vier Gegenspielern umringt war. In der Folge überschlugen sich die Ereignisse. Messi traf in der 59. Minute erneut, sein Tor wurde aber nach Eingriff des Video-Schiedsrichters zurückgenommen. Der Superstar berührte den Ball offenbar mit der Hand.

Nur drei Minuten schlug dann Antoine Griezmann zu. Der französische Weltmeister nutzten einen Abpraller nach einem Kopfball von Luis Suarez und netzte erstmals gegen seinen Ex-Klub ein (62.). 

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Barca schien die Partie entschieden zu haben, als Gerard Piqué zum vermeintlichen 3:1 traf. Doch auch das Tor in der 74. Minute wurde durch den Video-Schiedsrichter zurückgenommen. 

In der Schlussphase ließen Alvaro Morata (81, Foulelfmeter) und Angel Correa (86.) Barcas Hoffnungen auf das Traumfinale gegen den Erzrivalen platzen. Nach dem Ausgleich durch Morata hätte Atlético zudem noch einen weiteren (Hand-)Elfmeter bekommen müssen. 


Das Turnier wird auch 2021 sowie 2022 im von Spanien 6500 Kilometer entfernten Wüstenstaat ausgetragen und bringt dem spanischen Fußball-Verband RFEF insgesamt 120 Millionen Euro (40 Millionen Euro pro Veranstaltung bis 2022).

Vertraglich festgelegt wurde, dass Frauen zu den Spielen kostenlos Eintritt in die Stadien erhalten.

Erst seit kurzem öffnet das Königreich das öffentliche Leben dem über viele Jahre unterdrückten weiblichen Geschlecht.

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